Präzision mit Glaskeramik

Der neue europäische Gemeinschaftssatellit MSG1 wird die Meteosat-Baureihe 2004 ablösen. Auch MSG1 wird als zentrales optisches Element eine „ZERODUR®“ Glaskeramik von SCHOTT besitzen.
Ein Satellit wäre weit weniger effektiv, wenn er die ohnehin schwache Strahlung, die er einfängt, nicht vollständig und in hoher Präzision auf die jeweiligen Detektoren lenken würde. Das erfordert eine anspruchsvolle Optik. Herzstück sind dabei Spiegel, die auch bei unterschiedlichsten Temperaturen in „Form“ bleiben müssen. Als Trägermaterial für die spiegelnde Metallschicht dient dabei „ZERODUR®“ – eine Glaskeramik von SCHOTT. Ihre Wärmeausdehnung liegt bei Null, außerdem lässt sich das Material extrem glatt polieren. Bereits seit über 25 Jahren bewährt sich „ZERODUR®“ in geostationären Satelliten und kam schon im ersten Meteosat Ende der 70er Jahre zum Einsatz.