Deutscher Wetterdienst

Mehr als nur das „Wetter von morgen“

  • Wetter-Warndienste (Gewitter, Sturm, Hagel etc.)
  • Waldbrandvorhersagen
  • Sicherung von Luft- und Seefahrt
  • Überwachung der Radioaktivität und der stratosphärischen Ozonwerte
  • Ermittlung der aktuellen Gefahren durch UV-Strahlung (www.uv-index.de)
  • Archivierung und Dokumentation meteorologischer Daten. Deren rückwirkende Bereitstellung kann beispielsweise bei versicherungsrelevanten Schadensfällen nachgefragt werden.
  • Beratungsdienste für Landwirtschaft und Unternehmen, etwa bei der Standortsuche für neue Solar- und Windenergieanlagen
  • Bereitstellung relevanter Daten für die internationale Klimaforschung
  • Datenaustausch mit Wetterdiensten in aller Welt
  • Mitarbeit in internationalen Programmen und Gremien, etwa bei den europäischen Wettersatelliten (EUMET- SAT). Außerdem Mitglied der UN-Einrichtung World Meteorological Organization (WMO). In diesem Zusammenhang nimmt der DWD unter anderem die Rolle der europäischen Zentrale für bestimmte Spezialvorhersagen oder auch die des Weltzentrums für Niederschlagsklimatologie ein.
Die unmittelbaren Einnahmen decken die Kosten nicht vollständig. Internationale Studien für Wetterdienste haben allerdings ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von 1:20 ermittelt: Jeder in einen Wetterdienst investierte Euro hilft demnach an anderer Stelle, 20 Euro einzusparen – etwa durch die Verhinderung von Sturmschäden dank entsprechender Warnungen.