Röntgen-Fluoreszenz- Analytik

Unverzichtbar ist die klassische „Nasschemie“: Probenmessung mit der Optischen Emissions-Spektroskopie (ICP-OES).
Die Funktionsweise der RFA bzw. XRF: Hochenergetische Röntgenstrahlen schlagen in den Glasproben Photoelektronen aus den inneren Schalen der Atome. Diese Elektronen hinterlassen dabei instabile Leerstellen. Elektronen aus den äußeren Schalen, die ein höheres Energieniveau haben, füllen diese Lücken wieder auf. Dabei wird die überschüssige Energie in Form von Sekundär-Röntgenphotonen freigesetzt. Die sekundäre Röntgenfluoreszenz-Strahlung wird durch Beugung an Kristallen spektral zerlegt. Die Wellenlängen dieser Strahlung sind für die vorhandenen Elemente der Probe und deren Ordnungszahl charakteristisch. Die Intensität der Strahlung ist proportional der Elementkonzentration der Probe.

Laser-Ablations-Induktiv- gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie

Schnelle Methode zur Analyse der Nebenbestandteile, Spuren und Ultraspuren mit der Laser-ICP/MS.
Bei dieser Methode wird mittels eines Lasers Material aus einer Glasprobe abgetragen. Mit einem Inertgas wird das Probenmaterial in ein Argon-Plasma überführt. Bei Temperaturen von etwa 7.000 Grad Kelvin werden positiv geladene Ionen der Elemente erzeugt und massenspektrometrisch getrennt und detektiert.