Unterhaltungselektronik

Der Fernsehstar beim Fernsehglas: Schauspieler Mario Adorf signierte den Jubiläumsschirm im Beisein der SCHOTT-Vorstände Dr. Udo Ungeheuer (li.) und Dr. Leopold von Heimendahl.
Lucia Brauburger, Mainz
Jürgen Breier, SCHOTT GLAS


Das Fenster zur Welt

SCHOTT ist Pionier bei Fernsehglas. 1936 beginnt die Erfolgsstory. Seit 1953 fertigt das Unternehmen Bildschirme und Trichter für die Unterhaltungselektronik. Bis heute 250 Millionen Stück.

Für Milliarden Menschen ist Fernsehen das „Fenster zur Welt“. Die Fülle des Angebots ist heute so atemberaubend wie die internationale Reichweite. Längst ist unsere Gesellschaft eine Informationsgesellschaft. Kein anderes Medium als das Fernsehen ist in der Lage, so viele Menschen am aktuellen Wissen teilhaben zu lassen, aber auch Meinungen und Bilder zu prägen – eine Chance und Herausforderung zugleich. Die Welt rückt immer enger zusammen. Fernsehen kennt keine Grenzen und verbindet die Kontinente. Denn die Sprache der Bilder ist international.

Seit fast siebzig Jahren trägt SCHOTT dazu bei, den „Traum vom Fernsehen“ wahr zu machen. Mit der Produktion von Gläsern für Fernsehröhren hatte das Unternehmen bereits in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts begonnen und sich so von Anfang an einen festen Platz in der Entwicklungsgeschichte des Mediums gesichert.

Heute ist SCHOTT Europas größter Fernsehglashersteller. In Mainz und Valasské Mezirící (Tschechische Republik) laufen pro Jahr mehr als 20 Millionen Fernsehglasteile vom Band. Das Sortiment umfasst je 50 verschiedene Bildschirm- und Trichterdesigns. An beiden Standorten sind zusammen rund 1.500 Mitarbeiter beschäftigt.

Am 25. September 2002 feierte SCHOTT ein großes Jubiläum: Die Produktion des 250millionsten Fernsehglasteiles, eines großformatigen, vollständig flachen Bildschirms mit einer 76-Zentimeter-Diagonalen (32“ WS-FL). Dazu hatte SCHOTT Kunden, Partner und Wettbewerber eingeladen. Überraschungsgast des Abends war der bekannte Schauspieler Mario Adorf. Für den Film- und Fernsehstar, der heute in Rom lebt, war der Besuch bei SCHOTT zugleich eine Reise in die eigene Vergangenheit. Anfang der 50er Jahre nämlich hatte Adorf als Student in den Semesterferien bei einer Baufirma gearbeitet, die die ersten Produktionshallen für SCHOTT in Mainz errichtete.