Unterhaltungselektronik –
Ein historischer Überblick

Pionier bei Fernsehglas

Mit seinen Spezialgläsern hat SCHOTT wesentlichen Anteil an der technologischen Weiterentwicklung des Mediums.

Ursprünge liegen in den 30er Jahren

Die Erfolgsstory des SCHOTT Fernsehglases startet 1936. Für die Direktübertragung der Olympischen Spiele in Berlin liefert das damals noch in Jena ansässige Unternehmen mundgeblasene Rundkolben für die Kathodenstrahlröhre. In den Genuss der spektakulären Bilder kommen allerdings nur 150.000 Menschen, da die Berichte ausschließlich in Berlin in sogenannte Fernsehstuben übertragen werden.
Verheißungsvoller Start nach der Stunde Null

Nach dem Zweiten Weltkrieg geht es 1951 mit der Handfertigung von Schwarz-Weiß- Kolben an den bayerischen Standorten Mitterteich und Landshut weiter. Zwei Jahre später beginnt die Produktion von Bildschirmen und Trichtern für TV-Glas im neuen SCHOTT Werk in Mainz. Produziert wird zunächst per Hand, ab 1955 dann vollautomatisch. Bis Mitte der 60er Jahre wurden zehn Millionen Kolben gefertigt.

Bilder werden bunt

1967 fällt auf der 25. Internationalen Funkausstellung in Berlin der Startschuss für das deutsche Farbfernsehen. Farbige Bilder gibt es zu diesem Zeitpunkt schon in den USA, Japan und Kanada. SCHOTT hat sich rechtzeitig auf die neuen Anforderungen eingestellt – die ersten farbfernsehgeeigneten Gläser gehen 1967 vom Band.
Symbol für die Zukunft

Anfang der 70er Jahre wird bei SCHOTT die Fertigung von Fernsehglasteilen durch den Einsatz von Robotern erheblich beschleunigt. Eine Maßnahme, die dem Unternehmen seinen Platz im internationalen Wettbewerb festigt.

Big and wide are beautiful

Eine weitere technische Herausforderung ist die Entwicklung des 16:9-Formats und die Einführung der sogenannten Very-Large-Size-Typen im Jahr 1988.
SCHOTT rekordträchtig

1991 produziert das Unternehmen das 100millionste Glasteil für Farbfernsehgeräte. Täglich entstehen im Werk Mainz bis zu 40.000 Teile auf den mit modernster Technik ausgerüsteten Fertigungslinien.

Auszeichnungen durch Kunden

Die Qualität der Glaskomponenten von SCHOTT findet weltweit Anerkennung. 1995 erhält SCHOTT den SONY Quality Award, ein Jahr später den Umweltpreis von SONY. Es folgen der Thomson Multi Media Supplier Award 2000 sowie der Supplier of the Year Award von Matsushita Display Devices, Germany, 2002.
Neue Formate und Designs drängen auf den Markt

1998 beginnt eine neue Ära in der SCHOTT Fernsehglasproduktion: Der Trend geht hin zu immer flacheren Bildschirmen. In Mainz werden fortan die sogenannten True Flat-Bildschirme produziert. Sie werden zum neuen Standard im Segment großer Bildschirmdiagonalen. Ebenfalls 1998 startet die Kooperation mit ACBC, Chinas größtem Hersteller von Fernsehglas.

Marktführer in Sachen Sortimentsvielfalt

Ein weiterer Meilenstein in der SCHOTT Fernsehglasproduktion ist 1995 das Joint Venture mit STV Glass in der Tschechischen Republik. 1999 erfolgt die komplette Übernahme. Das neue Werk eröffnet neue Möglichkeiten: Bei STV Glass werden Trichter für kleinere und mittlere Bildröhren hergestellt, in Mainz konzentriert man sich auf die größeren Formate. SCHOTT bietet so seinen Kunden die größte Sortimentsvielfalt an und festigt seine Marktführerschaft in Europa.
CRT auch in Zukunft aktuell

Das Prinzip der Kathodenstrahlröhre hat im neuen Jahrtausend längst nicht ausgedient. Die Argumente „unschlagbar in der Qualität und einmalig im Preis- Leistungs-Verhältnis“ gelten weiterhin: Mit Designs für flache Bildschirme, einer noch geringeren Gerätetiefe und einem noch niedrigeren Energieverbrauch stellt SCHOTT sicher, dass das Unternehmen in der Entwicklung von Fernsehglasteilen auch weiterhin an der Spitze bleibt.


[Mehr über Fernsehglas von SCHOTT] | [Ihr Ansprechpartner Timm Pollak]

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