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Zukunftsprojekte
Breiter Abstrahlwinkel, Farbbrillanz, große Helligkeit und geringer Stromverbrauch sind Eigenschaften von OLED-Lichtquellen mit
hohem ästhetischen und praktischem Nutzen.
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Christine Fuhr, Mainz
Leuchtende Polymere
In einem neuen High-Tech-Forschungs- labor hat der Technologiekonzern SCHOTT eines seiner wichtigsten Zukunftsprojekte gestartet: organische Leuchtdioden für Beleuchtungs- elemente.
Am SCHOTT Standort Mainz werden künftig rund 20 Wissenschaftler Grundlagen zur Herstellung großflächiger Bauteile auf der Basis leuchtender Kunststoffe – sogenannter „Organic Light Emitting Diodes“ (OLED) – erarbeiten (siehe auch SCHOTT info No. 99, Seite 2ff.) „Bei OLEDs für Beleuchtungsanwendungen nimmt SCHOTT eine Vorreiterrolle ein. Mit unserem Grundlagen- und Technologiepotential können wir die Entwicklung großflächiger Komponenten entscheidend vorantreiben“, erläuterte SCHOTT Vorstand Dr. Udo Ungeheuer anlässlich der Inbetriebnahme des Reinraumlabors.
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Im Herstellungsprozess werden eine oder mehrere organische Lösungen auf ein Substrat aufgebracht.
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Durch anschließendes Spincoaten entstehen Schichtdicken im Nanometerbereich.
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In der Tat: SCHOTT bringt bei dem Projekt, in das auch Partner aus Industrie und Wissenschaft eingebunden sind, umfassendes Know-how im Bereich Dünnglas-Substrate, Beleuchtung, großflächige Beschichtungsprozesse, Verkapselungsverfahren, Analytik und Messtechnik ein. Die OLED-Aktivitäten sind zunächst auf drei Jahre ausgelegt und sollen die Voraussetzungen für eine künftige Pilotfertigung schaffen.
OLEDs faszinieren Wissenschaftler insbesondere durch Eigenschaften wie geringes Gewicht, hohe Energie-Effizienz, breiter
Abstrahlwinkel, Farbbrillanz und große Helligkeit. Die Attraktivität organischer Leuchtdioden war bislang auf Displayanwendungen konzentriert. Mittlerweile ist jedoch auch das Potenzial dieser relativ jungen Technologie für den Sektor Beleuchtung erkannt: SCHOTT ist eines der ersten Unternehmen, das in dieses Marktsegment einsteigen will. Vielversprechende Anwendungsfelder für OLED-Lichtquellen sehen die Mainzer Forscher in den Bereichen Automotive, Design, Werbung, Konsumer-Produkten, Laborausstattung und Verkehrstechnik.
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In einer speziellen Anlage, dem so genannten
„Research-Tool“, ...
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... können Beschichtungsprozesse
an Testbauteilen erprobt werden.
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OLEDs bestehen aus einem Substrat, einer transparenten Elektrode, dünnen organischen Schichten im Nanometerbereich und einer Gegenelektrode. Die Funktionsweise beruht auf der sogenannten Injektions-Elektrolumineszenz. Dabei führt das Anlegen einer elektrischen Spannung an die Elektroden zur Lichtaussendung in den organischen Schichten.
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SCHOTT Karriere
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