Lithographie

Mit dem 500. gezüchteten Kristall baut SCHOTT LITHOTEC seine führende Position bei Hochleistungsmaterialien und Komponenten für die Lithographie weiter aus.
Agnes Hübscher, Investor Relations, SCHOTT LITHOTEC, Jena

Weiter auf Wachstumskurs

Mit einer guten Wettbewerbsposition setzt SCHOTT LITHOTEC AG – trotz anhaltender Halbleiterrezession – ihre positive Geschäftsentwicklung bei Materialien und Komponenten für die Lithographie unvermindert fort.

Nachdem SCHOTT LITHOTEC im vergangenen Herbst eine weitere Calciumfluorid-Fabrik in Jena eröffnet hatte, konnte Ende Juni mit dem 500. gezüchteten Kristall aus den neuen Jenaer Werken ein weiterer Meilenstein erreicht werden, so Vorstandssprecher Dr. Martin Heming. Das Unternehmen baute seine Spitzenposition in Markt und Technologie bei der Züchtung von Calciumfluorid-Kristallen erneut aus und verfügt bei diesem optischen Hochleistungsmaterial derzeit über einen Weltmarktanteil von zirka 80 Prozent.

Als führender Hersteller von optischen High-Tech-Materialien und Komponenten für die Lithographie und weltweit einziges Unternehmen, das über das gesamte Spektrum an optischen Materialien und Komponenten für derzeitige und zukünftige Lithographie-Technologien der Halbleiterindustrie verfügt, ist SCHOTT LITHOTEC AG seit der Gründung dynamisch gewachsen. Allein in den Ausbau der Zucht von Calciumfluorid-Kristallen wurden mehr als 100 Millionen Euro investiert: In Jena gingen zwei neue Fabriken mit selbstentwickelten Kristallzuchtanlagen in Betrieb. Durch diese Expansion verfügt man damit nicht nur über die weltweit größte Kapazität zur Herstellung von Calciumfluorid-Kristallen, sondern ist weltweit der einzige Anbieter, der Kristalle mit Scheibendurchmessern bis zu 350 Millimetern in unvergleichbarer Reinheit herstellt, die weit über 100 Kilogramm schwer sind.

Calciumfluorid-Kristalle spielen eine Schlüsselrolle bei der Herstellung der jüngsten und nächsten Generation von Halbleiterchips der 193- und 157-Nanometer-Technologie.