50-millionste „Ceran“ Kochfläche.

Bei der Feier zur 50-millionsten „Ceran” Kochfläche erlebten auch die Gäste, dass Kochen Spaß macht.
Ralf Daute, Kleve

Eine heiße Sache

SCHOTT in Mainz feierte die Herstellung seiner 50-millionsten „Ceran“ Kochfläche.

Die Kochfläche war so außergewöhnlich wie die Zahl, die zu feiern war: Die Mitarbeiter von SCHOTT GLAS präsentierten im Mainzer Ceran Technologie Center (CTC) eine Glaskeramik Kochfläche mit einer Länge von 3,20 Meter und einer Breite von 1,20 Meter, die dem Unternehmen wahrscheinlich einen Eintrag ins legendäre Guinness-Buch der Rekorde bescheren wird.

Die in zehnwöchiger Arbeit hergestellte Spezialanfertigung war sichtbarer Beweis eines Erfolgs, der buchstäblich nicht auf kleiner Flamme kocht. In der Tat: Es war der Festakt zur Herstellung der 50.000.000sten „Ceran“ Kochfläche.

50 Millionen. Eine Zahl, die verdeutlicht, wie sehr SCHOTT mit seiner „Ceran“ Technologie die Welt der Kochgeräte revolutionierte. Heute wird in Europa bereits jeder zweite Herd mit einer „Ceran“ Kochfläche ausgestattet. Eine außergewöhnliche Produktstory, deren roter Faden von Mainz ausging und sich inzwischen um die ganze Welt zieht.

Kein Wunder, dass zur Feier natürlich die Rekord-Kochfläche angeheizt wurde. Gastgeber und Gäste mussten persönlich an die Töpfe, und zwar unter fachkundiger Anleitung des populären TV-Kochs Frank Buchholz. „Es ist leicht erkennbar, wer selbst schon mal am Herd gezaubert hat“, kommentierte der gut gelaunte Fernseh-Mann die Küchenleistungen seines Teams. Dass viele Köche den Brei verderben, diese Weisheit traf in diesem Fall ausnahmsweise einmal nicht zu: Das gemeinsam gekochte Gericht, Steinbutt auf Spargelrisotto, mundete allen.

Reif fürs Guinness-Buch?

Die Rekord-Kochfläche der Marke „Ceran” ist 14-mal so groß wie eine herkömmliche Kochfläche. Auf ihr befinden sich 40 Kochzonen. Durch die Beibehaltung der Standard-Dicke von vier Millimetern war die Rekord-Kochfläche biegsam wie ein Blatt Papier. Das stellte besondere Ansprüche an den Unterbau. Eine Herausforderung war die hohe Anschlussleitung von 65kW – das entspricht dem Stromverbrauch eines Einfamilienhauses.