An der Schwelle zum dritten Jahrtausend

Anlässlich des 150. Geburtstages seines Firmengründers Otto SCHOTT (1851 – 1935) veranstaltete der Technologiekonzern SCHOTT im Dezember 2001 ein glaswissenschaftliches Kolloquium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Zu Ehren des Begründers der modernen Glaswissenschaft und Glastechnologie referierten neun namhafte Wissenschaftler aus USA, Japan und Europa unter dem Motto „Glaswissenschaft und Glastechnologie an der Schwelle zum dritten Jahrtausend“ über aktuelle Forschungsergebnisse.

Folgende Wissenschaftler stellten Ergebnisse Ihrer Forschungsarbeiten vor:

Prof. Dr. Denise Krol, University of California, USA, eine der weltweit führenden Wissenschaftlerinnen in der Entwicklung von planaren Wellenleitern;
Prof. Dr. Kazuyuki Hirao, Universität Kyoto, Japan, der Erfinder und Experte für die Strukturierung von Glas mit dem femto-Sekunden-Laser;
Prof. Dr. Setsuhisa Tanabe, Universität Kyoto, Japan, ausgewiesener Experte im Design optischer Verstärker, die mit Seltenen Erden dotiert sind;
Prof. Dr. Ruud Beerkens, Universität Eindhoven, Niederlande, dem 1997 für seine Forschungen über die Modellierung von Glas-Schmelzwannen der Otto-SCHOTT-Forschungspreis verliehen wurde;
Prof. Dr. Christian Rüssel, Leiter des Otto-SCHOTT-Instituts für Glaschemie an der Universität Jena, der weltweit führende Entwickler von elektrochemischen Methoden zur Charakterisierung von Glasschmelzen;
Prof. Dr. Reinhard Conradt, Technische Hochschule Aachen, Otto-SCHOTT-Preisträger dieses Jahres für die Berechnung von physikalischen und chemischen Eigenschaften aus thermodynamischen Daten;
Dr. Ulrich Fotheringham, Mainz, ein renommierter SCHOTT-Wissenschaftler und mehrfacher Preisträger des internen Forschungspreises;
Prof. Dr. Hideo Hosono, Tokyo Institute of Technology, Japan, dem 1991 der Otto-SCHOTT-Forschungspreis verliehen wurde für seine Untersuchungen zur Wechselwirkung von Strahlung und Glas;
Prof. Dr. Georg Müller, Universität Erlangen-Nürnberg, der weltweit große Anerkennung genießt für seine Entwicklungen zur Computer-Modellierung von Kristallwachstumsprozessen.

Auf den nun folgenden Seiten 7 bis 14 werden einige der Themen der Referenten des Kolloquiums auf populärwissenschaftliche Weise dargestellt.