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SCHOTT JENAer GLAS GmbH: Geschichte





1879 Der Chemiker und Glastechniker Otto Schott beginnt in seiner Heimatstadt Witten/Westfalen, durch systematische Schmelzversuche die Glasherstellung auf wissenschaftliche Grundlagen zu stellen.
1884 Otto Schott, Ernst Abbe, Carl und Roderich Zeiß gründen in Jena das „Glastechnische Laboratorium SCHOTT & Genossen“.
1886 Das erste Produktionsverzeichnis enthält 44 größtenteils völlig neuartige optische Gläser sowie ein verbessertes Thermometerglas.
1887 Otto Schott beginnt mit der Entwicklung des Borosilicatglases: Das hitzebeständige und chemisch resistente Glas wird zunächst als Thermometerglas, Laborglas und für Auer-Gasglühlichtzylinder eingesetzt.
1911 „Fiolax“-Spezialglasröhren für Phiolen, Ampullen und Spritzen ermöglichen Fortschritte in Pharmazie und Medizin.
1918 Produktionsbeginn hitzebeständiger Haushaltsgläser. Teegläser, Babymilchflaschen sowie Koch- und Backgeschirr werden international unter dem Warenzeichen „Jenaer Glas“ bekannt.
1919 Otto Schott überträgt seine Anteile am Glaswerk auf die Carl-Zeiss-Stiftung.
1920 Umfirmierung in „Jenaer Glaswerk SCHOTT & Gen.“.
1945 Amerikanische Truppen bringen 41 Spezialisten und Führungskräfte einschließlich der Geschäftsleitung in den Westen Deutschlands. („Zug der 41 Glasmacher“)
1946/47 Weitgehende Demontage des Jenaer Glaswerkes durch die sowjetische Besatzungsmacht.
1947 Beginn des Wiederaufbaus und Wiederaufnahme der Produktion.
1948 Enteignung und Umwandlung in einen volkseigenen Betrieb (VEB).
1952 Der „Zug der 41 Glasmacher“ endet in Mainz: Eröffnung des neuen Stammwerkes, die heutige SCHOTT.
1977 Der VEB Jenaer Glaswerk SCHOTT & Gen., führender Spezialglashersteller Osteuropas, wird in das Kombinat VEB Carl Zeiss Jena eingegliedert.
1980 Die Unternehmen in Jena und Mainz einigen sich über Firmennamen und Warenzeichen: „VEB Jenaer Glaswerk“, Jena; „SCHOTT GLASwerke“, Mainz.
1990 Der VEB Jenaer Glaswerk wird in eine GmbH umgewandelt. Gesellschafterin ist die Treuhandanstalt. Beginn der Sanierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen mit Unterstützung der SCHOTT GLASwerke.
1991 Inbetriebnahme der Ampullenproduktion JENA-VITROPACK®. SCHOTT GLASwerke übernehmen 51% der Geschäftsanteile und damit die unternehmerische Führung, das Land Thüringen hält 49%.
1993 Markteinführung „PILOT-TEC“. Das PILOT-TEC-Programm bietet kundenspezifische Komplettlösungen im Apparate- und Anlagenbau. ( 1998 als QVF PILOT-TEC ausgegliedert) Produktionsbeginn Nachverarbeitung CERAN® Glaskeramik-Kochfelder. Inbetriebnahme der Micro-Float-Anlage – gemeinsames Projekt zwischen SCHOTT und dem führenden japanischen Flachglashersteller Asahi Glass zur Entwicklung einer Technologie für die Herstellung von gefloatetem Borosilicatglas BOROFLOAT®.
1994 Einweihung einer der modernsten Produktionsstätten für Hauswirtschaftsglas in Europa. Relaunch der Marke Jenaer Glas®. Inbetriebnahme einer neuen Fertigungslinie zur Herstellung von Glasbackschalen aus gefloatetem Borosilicatglas BOROFLOAT®.
1995 Mit Übernahme der restlichen 49% der Geschäftsanteile sind die SCHOTT Glaswerke alleiniger Gesellschafter der JENAer GLASWERK GmbH. Aufnahme der PYRAN® Fertigung. Neue Produktionsanlagen zur Weiterverarbeitung von BOROFLOAT® ermöglichen die Herstellung hochwertiger Brandschutzgläser.
1996 Aufnahme der Produktion des Brandschutzsicherheitsglases PYRAN®S.
1997 Produktionsaufnahme des Mehrscheiben-Brandschutzglases PYRANOVA® und Fertigung von Isolierbrandschutzglas.
1998 Umbenennung von JENAer GLASWERK GmbH in SCHOTT JENAer GLAS GmbH.
1999 Übernahme der Gesamtverantwortung für das Geschäftsfeld Brandschutzverglasungen durch den Bereich Spezialfloatglas.
2000 Eröffnung SCHOTT GLASMuseum.


flyerglasmuseum_aussen_t3.pdf Glas Museum Broschüre (aussen)
flyerglasmuseum_innen_t3.pdf Glas Museum Broschüre (innen)
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SCHOTT Technical Glass Solutions GmbH

Otto-Schott-Strasse 13
07745 Jena
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