Der Innenraum-Schmeichler

Die Ansprüche an den Fahrzeuginnenraum von Autos steigen. Wo früher Schaltknüppel, mechanische Anzeigen und stumpfes Plastik vorherrschten, versprühen heute schon in niedrigen Fahrzeugklassen edle Materialien, Touchscreens und digitale Instrumente eine nie dagewesene Wertigkeit. Mit an Bord: Hightech-Gläser und Glasfasern, die einzigartige Stimmungen generieren und den Automobildesignern ganz neue Möglichkeiten eröffnen.

Challenge

Das automobile Cockpit der Zukunft wird bestimmt von Computern. Das Innenraumdesign ist reduziert und schon ab Werk individuell anpassbar. Viele Steuerungs- und Anzeigefunktionen sind digital. Eine Wohlfühloase.

Automobilhersteller stehen vor Herausforderungen, wenn es darum geht, all diese Bedürfnisse nach Innovation zu befriedigen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil jedes eingesparte Kilogramm einen positiven Einfluss auf die Reichweite des Elektroautos oder den Schadstoffausstoß des Verbrenners nimmt.

Material für die Innenräume von Morgen

Glas ist als anorganischer, nicht alternder Stoff sehr gut für die Auskleidung von zukunftsweisenden Fahrzeug-Innenräumen geeignet. Der Werkstoff bringt zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Materialien mit sich, ist beispielsweise glänzend und zugleich extrem kratzfest. Die optischen Eigenschaften ermöglichen die Integration von Touchscreens – auch unter lang gestreckten Verkleidungsteilen.

Dennoch wurde Glas bisher recht zurückhaltend im Interior-Design von Autos eingesetzt. Das hat vielfältige Gründe. So muss das Glas hohe Festigkeitsgrade erreichen, um keine Verletzungen bei Unfällen zu provozieren. Weiterhin ist ein hohes Maß an Formbarkeit zwingend notwendig, um futuristische, gebogene Designs nicht zu limitieren. Hinzu kommt die Anforderung an ein möglichst geringes Gewicht – in Verbindung mit Glas nicht unbedingt naheliegend.

Glas ist als anorganischer, nicht alternder Stoff sehr gut für die Auskleidung von zukunftsweisenden Fahrzeug-Innenräumen geeignet. Der Werkstoff bringt zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Materialien mit sich, ist beispielsweise glänzend und zugleich extrem kratzfest. Die optischen Eigenschaften ermöglichen die Integration von Touchscreens – auch unter lang gestreckten Verkleidungsteilen.

Dennoch wurde Glas bisher recht zurückhaltend im Interior-Design von Autos eingesetzt. Das hat vielfältige Gründe. So muss das Glas hohe Festigkeitsgrade erreichen, um keine Verletzungen bei Unfällen zu provozieren. Weiterhin ist ein hohes Maß an Formbarkeit zwingend notwendig, um futuristische, gebogene Designs nicht zu limitieren. Hinzu kommt die Anfroderung an ein möglichst geringes Gewicht – in Verbindung mit Glas nicht unbedingt naheliegend.

Innovation

Vom Smartphone ins Auto

Ultradünnes Glas von SCHOTT ist bereits in mobilen Endgeräten als Schutzglas für Fingerabdrucksensoren, Displayglas oder Kameralinsen weit verbreitet. Als Glastypen kommen sowohl Borosilikat- als auch Aluminosilikatgläser zum Einsatz, die chemisch härtbar sind. Die Integration von Displays und Touchscreens führt zu der Frage: Wird das Cockpit unserer Automobile bald mehr Unterhaltungszentrale sein, als rein funktionelle Fahrgastzelle?

Für die Automobilindustrie ist ultradünnes Glas in Dicken unter 250 Mikrometern besonders interessant. In dieser Dicke ist es zugleich leicht und äußerst widerstandsfähig. Konvexe und kokave Geometrien sind ebenso möglich wie geschwungene, zweidimensionale Formen.

Ultradünnes Glas von SCHOTT ist bereits in mobilen Endgeräten als Schutzglas für Fingerabdrucksensoren, Displayglas oder Kameralinsen weit verbreitet. Als Glastypen kommen sowohl Borosilikat- als auch Aluminosilikatgläser zum Einsatz, die chemisch härtbar sind. Die Integration von Displays und Touchscreens führt zu der Frage: Wird das Cockpit unserer Automobile bald mehr Unterhaltungszentrale sein, als rein funktionelle Fahrgastzelle?

Für die Automobilindustrie ist ultradünnes Glas in Dicken unter 250 Mikrometern besonders interessant. In dieser Dicke ist es zugleich leicht und äußerst widerstandsfähig. Konvexe und kokave Geometrien sind ebenso möglich wie geschwungene, zweidimensionale Formen.

So kommt ultradünnes Glas ins Automobil:

1

Das Glas wird umweltfreundlich in Deutschland produziert. Die Dicken sind dank des einzigartigen Produktions­prozesses frei wählbar.

2

Im Anschluss werden die Glas-Sheets zugeschnitten und die Kanten geschliffen. Eine chemische Härtung ist möglich.

3

Jetzt kann das Glas mit Hilfe eines Siebdruckverfahrens bedruckt werden. Alle Farben sind denkbar.

4

Im letzten Schritt wandert das ultradünne, gehärtete und ggfs. bedruckte Glas mit Hilfe eines Klebers auf eine unterstützende Struktur und ist bereit für den Einbau.

Beleuchten heißt Berühren

Licht kann innerhalb von Sekunden neue Stimmungen erschaffen. Dies gilt auch für den Auto-Innenraum: Hier kann ein Beleuchtungskonzept in einem Sportwagen entweder für Adrenalinausstoß sorgen oder – passend zum Comfort-Fahrmodus des Automatikgetriebes – in sanften Lichttönen beruhigen.

Die emotionalen Möglichkeiten sind vielfältig und für Automobilhersteller aller Klassen ein wertvolles Mittel, ihre Markenwerte und Fahrkonzepte enger mit der Gefühlswelt des Fahrers zu verbinden.

Vielfältige
Möglichkeiten.
Gleichmäßige
Abstrahlung.
Farbstabilität
bis 3 m.

SCHOTT macht seine Lichtlösungen für den Fahrzeuginnenraum jetzt noch leistungsfähiger. Das neue SCHOTT MultiLight ermöglicht einen Mix aus gleichmäßig abstrahlenden Kontur-Lichtleitern – dem bewährten Automotive SideLight – und Spots. Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten der Innenraum-Ausleuchtung. Im SCHOTT MultiLight fließen alle Lichtleiter in einer RGB-Lichtquelle zusammen. Das senkt Integrationsaufwand und Anschaffungskosten.

Die in Modellen von führenden Automobilherstellern weltweit verbauten SideLights von SCHOTT überzeugen durch ihre gleichmäßige Abstrahlung und einen Minimaldurchmesser von 1,2 Millimeter. Farbstabilität ist in Längen von bis zu drei Metern gewährleistet.

SCHOTT MultiLight in Aktion

People

„Neue Mater­ialien und die Innenräume sind in Zukunft voller Screens, also Bild­schirmen. Im Prinzip können wir es uns wie ein großes Smartphone vorstellen. Und Touchscreen-Oberflächen sind jetzt nun mal wirklich nicht die Sache der Auto­bauer. Chemie- und Material­lieferanten sind die Grundlage für die Innovationen.“ Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Universität Duisburg-Essen

„Innenräume sind in Zukunft voller Screens, also Bild­schirmen. Im Prinzip können wir es uns wie ein großes Smartphone vorstellen. Und Touchscreen-Oberflächen sind jetzt nun mal wirklich nicht die Sache der Auto­bauer. Chemie- und Material­lieferanten sind die Grundlage für die Innovationen.“ Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Universität Duisburg-Essen

„Innenräume sind in Zukunft voller Screens, also Bild­schirmen. Im Prinzip können wir es uns wie ein großes Smartphone vorstellen. Und Touchscreen-Oberflächen sind jetzt nun mal wirklich nicht die Sache der Auto­bauer. Chemie- und Material­lieferanten sind die Grundlage für die Innovationen.“ Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Universität Duisburg-Essen

SCHOTT Forscher Bernd Hoppe über die leuchtende Zukunft von Automobil-Innenräumen.

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Kontakt

Michael Matthias Müller
Marketing and Communication
SCHOTT AG

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