03.10.2017, SCHOTT AG, Mainz

Zum Tag der Deutschen Einheit übergibt SCHOTT erneut Sprachzertifikate an Flüchtlinge

Alle Sprachkursteilnehmer bestehen erfolgreich die Abschlussprüfung
Groß war die Freude bei der Übergabe der Sprachzertifikate an die Absolventen der von SCHOTT organisierten Sprachkurse für Flüchtlinge. Foto: SCHOTT
Groß war die Freude bei der Übergabe der Sprachzertifikate an die Absolventen der von SCHOTT organisierten Sprachkurse für Flüchtlinge. Foto: SCHOTT
In einer kleinen Feierstunde auf der Sponsorenmeile beim Tag der Deutschen Einheit in Mainz übergab die SCHOTT AG Sprachzertifikate an 22 Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge. Diese hatten in den vergangenen Monaten von SCHOTT organisierte Deutschkurse besucht und vor kurzem ihre Abschlussprüfungen bestanden.

Im Beisein von Staatssekretär Clemens Hoch, Chef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, gratulierte Dr. Heinz Kaiser, Mitglied des Vorstandes der SCHOTT AG, den Absolventinnen und Absolventen: „Sie haben Großartiges geleistet! Eine völlig fremde Sprache und Kultur zu erlernen, manchmal unter sehr schwierigen Begleitumständen, das ist alles andere als einfach. Auf diesen Erfolg können Sie sehr stolz sein.“

Im Oktober 2015 hatte der Mainzer Technologiekonzern als eines der ersten Unternehmen in Deutschland begonnen, Deutschkurse für Asylsuchende mit einer guten Bleibechance zu organisieren. „Aus unserer Sicht ist die Integration dieser Menschen eine nationale Aufgabe, bei der alle gesellschaftlichen Kräfte gefordert sind“, begründete Kaiser das Engagement von SCHOTT.

Bisher fanden vier Kurszyklen mit insgesamt 16 Kursen statt. Rund 100 Flüchtlinge nahmen an den Kursen mit A1-, A2- oder B1-Niveau teil.

„Die Integration von geflüchteten Menschen ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die wir nur gemeinsam stemmen können“, sagte Staatssekretär Clemens Hoch bei der Übergabe der Sprachzertifikate. Für die Landesregierung sei es ein wichtiges Ziel, Menschen mit Migrationshintergrund die gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen. „Auf diesem Weg ist Sprache die grundlegende Voraussetzung und der entscheidende Erfolgsfaktor“, so Hoch. Integration zeige sich vor allem im funktionierenden Miteinander der Menschen. „Dafür brauchen wir gegenseitigen Respekt und Aufgeschlossenheit“, sagte der Staatssekretär bei seiner Gratulation an die Absolventinnen und Absolventen.

Für den Sprachunterricht engagierte SCHOTT Lehramtsstudierende.  Ihre gute Arbeit schlägt sich in der hohen Erfolgsquote nieder. Bei den beiden jetzt abgeschlossenen Kursen traten alle 22 Teilnehmer zur Prüfung an und alle absolvierten diese mit Erfolg.

Inzwischen konnten bereits 36 Teilnehmer ihren dritten Sprachkurs erfolgreich mit dem B1-Niveau abschließen. Für diese geht es nun um die berufliche Integration. Deshalb suchte SCHOTT im Rahmen der Sprachkurse die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit.

Obwohl SCHOTT selbst im Unterschied zu anderen Branchen noch keine nennenswerten Nachwuchsprobleme hat, bietet das Unternehmen neben Praktika auch Einstiegsqualifizierungen und Ausbildungsplätze in technischen Berufen für einige anerkannte Asylbewerber an. Derzeit absolvieren drei anerkannte Asylbewerber bei SCHOTT eine Ausbildung.


SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel Hausgeräteindustrie, Pharma, Elektronik, Optik, Life Sciences, Automobil- und Luftfahrtindustrie. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 34 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2015/2016 einen Umsatz von 1,99 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.
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