19.04.2016, SCHOTT AG, Mainz/Berlin

Glass oder Plastik: Was ist besser für die Algenzucht?

Immer öfter ersetzen Algenproduzenten in ihren Photobioreaktoren Kunststoff durch Glaskomponenten.
Glass oder Plastik: Was ist besser für die Algenzucht?
„Das Material ist beständiger und senkt Kosten”, sagt Dr. Niko Schultz, R&D Project Manager bei SCHOTT. Auf der European Algae Biomass Konferenz (Berlin, April 20-21) wird SCHOTT  die Fragestellung „Glass oder Plastik: Was ist besser für die Algenzucht?“ am Beispiel des Unternehmens ecoduna erläutern. Der Vortrag findet am ersten Konferenztag um 11:30 Uhr statt.

Das österreichische Unternehmen ecoduna züchtet und erntet in vertikalen Photobioreaktoren verschiedene Algen wie Chlorella oder Spirulina, eine Blaualge, die für Nahrungsergänzungsmittel und Tierfutter verwendet wird. Die weltweit patentierten vertikalen Photobioreaktoren von ecoduna machen Pumpen überflüssig. CO2 und Nährstoffe werden kontinuierlich am Boden eingeführt. Das ist hoch effizient und garantiert höchste Reinheit. Allerdings setzt sich bei Kunststoffschläuchen mit der Zeit ein Biofilm an den Wänden ab, der eine regelmäßige Reinigung und Abschaltung der Produktionssysteme erfordert. „Bakterien sind die Feinde der Algen und die Kratzer, die sich nach vielen Reinigungszyklen gewöhnlich auf der Innenseite der Kunststoffschläuche bilden, sind der perfekte Nährboden für diese Feinde“, erläutert Johann Mörwald, CEO von ecoduna.

Kürzlich hat das Unternehmen seine Produktionstechnologie von Kunststoffmaterial auf DURAN® Glasröhren umgestellt. Die Glasröhren sind einfacher in der Reinigung und erfordern daher weniger Stillstandzeiten, produzieren jedoch die gleiche Menge an Biomasse. Seit der Umstellung auf die Glasröhren im österreichischen Werk von ecoduna im Juni 2015 arbeiten die Photobioreaktoren ununterbrochen. Das bedeutet für das Unternehmen mehr Ertrag bei gleichzeitig geringeren Betriebskosten. Dank den robusten SCHOTT Glasröhren sind die Photobioreaktoren sehr stabil – ohne das Risiko der Kontamination“, ergänzt Mörwald.

Bisher rechnete ecoduna damit, die Kunststoffelemente etwa alle zehn Jahre ersetzen zu müssen. Dank einer Lebensdauer der Glasröhren von knapp 50 Jahren ist der vollständige Systemersatz kaum noch ein Thema. Die Glasröhren sollen in einer neuen Produktionsstätte in Österreich sowie in einer Anlage zum Einsatz kommen, die das Unternehmen gemeinsam mit einem Partner in Dänemark betreibt.

DURAN® ist eine eingetragene Marke von SCHOTT

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014/2015 einen Umsatz von 1,93 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr. www.schott.com
Durch die Verwendung von hochwertigen, runden, DURAN® Glasröhren von SCHOTT, das Licht, das für die Photosynthese brauchen Algen können zu einer besseren Verwendung in Photobioreaktoren  gestellt werden. Rohre und Verteiler sind auch ideal geeignet, um vertikale Photobioreaktoren zu konstruieren.
Durch die Verwendung von hochwertigen, runden, DURAN® Glasröhren von SCHOTT, das Licht, das für die Photosynthese brauchen Algen können zu einer besseren Verwendung in Photobioreaktoren gestellt werden. Rohre und Verteiler sind auch ideal geeignet, um vertikale Photobioreaktoren zu konstruieren.
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