19.01.2016, SCHOTT AG, Mainz, Deutschland

Geschäftsjahr 2014/2015: SCHOTT steigert Umsatz und Ergebnis

Deutliche Verbesserung der Profitabilität: 178 Millionen Euro EBIT (+ 31%) und 95 Millionen Euro Konzernjahresüberschuss (+ 43%); Umsatz wächst um 3 % auf 1,93 Milliarden Euro; Fortsetzung des Wachstumskurses im Geschäftsjahr 2015/2016
Gesundheit bleibt Wachstumsmarkt weltweit: Jede Sekunde erhalten 250 Menschen auf der Welt eine Injektion aus Ampullen und Fläschchen von SCHOTT.Foto: SCHOTT
Gesundheit bleibt Wachstumsmarkt weltweit: Jede Sekunde erhalten 250 Menschen auf der Welt eine Injektion aus Ampullen und Fläschchen von SCHOTT.Foto: SCHOTT
Mit der Verbesserung aller Ertragskennzahlen setzte die SCHOTT AG im Geschäftsjahr 2014/2015 (1. Oktober 2014 bis 30. September 2015) ihren Wachstumskurs fort. Der EBIT erreichte 178 Millionen Euro und lag damit deutlich über den 135 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2013/2014. Auch das Jahresergebnis mit 95 Millionen Euro (66 Millionen Euro) und der operative Cash Flow mit 209 Millionen Euro (182 Millionen Euro) konnten deutlich verbessert werden. „Unser Fokus lag vor allem auf der Verbesserung der Profitabilität. Diese Zielsetzung haben wir in vollem Umfang erreicht. Insofern sind wir mit dem ab¬gelaufenen Geschäftsjahres zufrieden“, betonte Dr. Frank Heinricht, Vorsitzender des Vorstandes, auf der Bilanzpressekonferenz.

Der Umsatz stieg um 3 % auf 1,93 Milliarden Euro (1,87 Milliarden Euro). Bereinigt um Währungseinflüsse und Portfoliomaßnahmen wuchs er um 4,4 %. Der Auslandsanteil am Umsatz blieb unverändert bei 86 %. Fast die Hälfte des Umsatzes wird in Europa, jeweils rund ein Viertel in Nord- und Südamerika bzw. in Asien erwirtschaftet. Beschäftigt wurden 15.000 Mitarbeiter, davon 5.200 in Deutschland.

Konzernumbau erfolgreich fortgesetzt

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde der Konzernumbau weiter vorangetrieben. Dazu gehörte im Wesentlichen der Rückzug aus dem Markt für Machine Vision-Anwendungen durch den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an der SCHOTT Moritex Corporation in Japan, der Verkauf des Food Display-Geschäfts in Nordamerika und die Restrukturierung im nachfrageschwachen Geschäftsfeld „Concentrated Solar Power“. Die damit verbundenen Umsatzabgänge konnten durch ein wachsendes Geschäft in fast allen anderen Geschäftsbereichen mehr als ausgeglichen werden. Besonders erfreulich entwickelte sich das Geschäft mit Pharmaverpackungen, hermetischen Gehäusen zum Schutz empfindlicher Elektronik und mit Glaskeramik-Kochflächen der Marke CERAN®.

Positive Entwicklung aller Ertragskennzahlen

Finanzvorstand Klaus Rübenthaler berichtete von einer weiteren Rückführung der Finanzverbindlichkeiten im abgelaufenen Geschäftsjahr von 182 Millionen Euro auf 156 Millionen Euro. Das Eigenkapital stieg um 118 Millionen Euro auf nunmehr 519 Millionen Euro (401 Millionen Euro). Damit hat sich die Eigenkapitalquote von 18 % auf 24 % erhöht. Für Investitionen in Sachanlagen wurden 156 Millionen Euro (135 Millionen Euro) aufgewendet, unter anderem für die Erweiterung der Produktionskapazität von CERAN® Glaskeramik-Kochflächen in Mainz und den Bau einer neuen Schmelz-wanne für Pharmaverpackungen im Werk Mitterteich (Oberpfalz). Insgesamt, so Rübenthaler, sei SCHOTT „ein solide finanziertes Unternehmen, das zur Gestaltung der Zukunft über die notwendigen finanziellen Spielräume verfügt“.

Geschäftsjahr 2015/2016: Weiteres Wachstum geplant /190 Millionen Euro für Investitionen in Sachanlagen

Im laufenden Geschäftsjahr steht bei SCHOTT weiteres Wachstum im Fokus. Das Unternehmen erwartet einem Umsatzanstieg zwischen 3 % und 5 % bei konsequenter Steigerung der Profitabiltät. „Wir wollen in den kommenden Jahren unsere Innovationen erfolgreich am Markt platzieren, Wachstum in ausgewählten Regionen generieren und auch durch Akquisitionen wachsen“, kündigte der Vorstandsvorsitzende Dr. Heinricht an. Zu den Innovationen gehören unter anderem ultradünnes Glas für die Halbleiter-Elektronik, Glas-Aluminium-Verbindungen für elektrolytische Kondensatoren und Lithium-Ionen-Akkumulatoren sowie transparente High-Tech-Keramiken für Wärmebildkameras und Beamer-Lichtquellen. Für Investitionen in Sachanlagen sind 190 Millionen Euro geplant, deutlich mehr als im Vorjahr. Ein Investitionsschwerpunkt ist ein neues Werk zur Herstellung von Pharmaverpackungen (Fläschchen und Ampullen) südlich von Shanghai.

Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2014/2015

Kennzahlen in Mio. €

2014/2015

2013/2014

Veränderung
in %

Umsatz

       1.927

       1.870

              3

Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)

          178

          135

            31

Jahresergebnis des Konzerns

           95

           66

            43

Cash Flow aus betrieb­licher Tätigkeit

          209

          182

            15

Investitionen in Sach­anlagen

          156

          135

            16

F&E-Aufwendungen

           79

           86

             -9

Mitarbeiter am Bilanz­stichtag (Anzahl)

     15.016

     15.445

             -3



SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologie¬kompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014/2015 einen Umsatz von 1,93 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr. www.schott.com

 
Forscher von SCHOTT interessiert insbesondere, wie fest die ultradünnen Gläser sind. Getestet wird dies beispielsweise in einem Zwei-Punkt-Biegetest. Foto: SCHOTT
Forscher von SCHOTT interessiert insbesondere, wie fest die ultradünnen Gläser sind. Getestet wird dies beispielsweise in einem Zwei-Punkt-Biegetest. Foto: SCHOTT
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SCHOTT AG
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Vice President Marketing and Communication
Hattenbergstraße 10
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Tel.: +49 6131/66-4140
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