20.04.2015, SCHOTT AG, Landshut (Deutschland)

Autoklavierbare Gehäuse für die zuverlässige Verkapselung medizinischer Elektronik

TO- und Mikroelektronik-Gehäuse von SCHOTT zum Schutz von Sensoren und elektronischen Komponenten
Zur sicheren Verkapselung elektronischer Bauteile in der Medizintechnik bietet SCHOTT autoklavierbare Glas-Metall-, Keramik-Metall- (CerTMS®) und vollkeramische Gehäuse. Als anorganische und somit nicht alternde Materialien ermöglichen Glas und Keramik eine gas-dichte, hermetische Versiegelung und agieren zugleich als Isolator der elektrischen Kontakte. Bilder: SCHOTT.
Zur sicheren Verkapselung elektronischer Bauteile in der Medizintechnik bietet SCHOTT autoklavierbare Glas-Metall-, Keramik-Metall- (CerTMS®) und vollkeramische Gehäuse. Als anorganische und somit nicht alternde Materialien ermöglichen Glas und Keramik eine gas-dichte, hermetische Versiegelung und agieren zugleich als Isolator der elektrischen Kontakte. Bilder: SCHOTT.
SCHOTT bietet eine Vielzahl gasdichter Gehäuse zur hermetischen Verkapselung sensibler Elektronik in der Medizintechnik an. Besonders hohe Anforderungen gelten hier für Geräte, die dampfsterilisiert werden müssen. Dazu gehören etwa Instrumente aus den Bereichen Endoskopie, Dentalchirurgie, chirurgischer Navigation, Spektrometrie und Pulsoximetrie. Der dauerhafte Schutz sensibler Elektronik vor Hitze und Dampf im Autoklaven spielt dabei eine wesentliche Rolle für eine zuverlässige Funktion der Geräte. SCHOTT präsentiert unterschiedlichste Gehäuselösungen für die Medizintechnik vom 21. bis 23. April 2015 auf der MEDTEC in Stuttgart (Halle 3, Stand G57).

Medizintechnische Instrumente, die mit dem menschlichen Körper in Berührung kommen, müssen einer regelmäßigen Dampfsterilisation bei einer Temperatur von 134°C standhalten, ohne dabei Einbußen bei Leistungsfähigkeit oder Langlebigkeit zu erfahren. Dies gilt für sensible Sensoren sowie andere elektronische und optoelektronische Komponenten in diesen Geräten. Sie müssen mit Strom versorgt werden bzw. zuverlässig Informationen senden und empfangen können. Gleichzeitig muss die empfindliche Elektronik zuverlässig verkapselt und somit vor Feuchtigkeit und Hitze im Autoklaven sowie anderen Umwelteinflüssen geschützt werden.

Kompetenz in der Herstellung autoklavierbarer Gehäuse

Zur sicheren Verkapselung elektronischer Bauteile eignen sich Glas-Metall-, Keramik-Metall- (CerTMS®) oder vollkeramische Gehäuse und Durchführungen besonders gut. Denn als anorganische und somit nicht alternde Materialien ermöglichen Glas und Keramik eine gasdichte, hermetische Versiegelung und agieren zugleich als Isolator der elektrischen Kontakte.

Die besondere Herausforderung jedoch liegt darin, Glas und Metall oder Keramik und Metall dauerhaft miteinander zu verschmelzen. Denn aufgrund der typischerweise unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten müssen alle Materialien perfekt aufeinander abgestimmt werden. “Wir verfügen über jahrelange Erfahrung in der Beratung unserer Kunden und können die beste Technologie sowie leistungsfähige Materialkombinationen empfehlen und auch liefern. Wir nutzen dazu unser Wissen über Metalle, Gehäusedesigns, Glasherstellung und -verarbeitung sowie Einschmelz- und Löttechnologien”, erklärt Robert Hettler, Leiter R&D Opto-Electronics von SCHOTT Electronic Packaging.

TO- und Mikroelektronik-Gehäuse für eine Fülle von Anwendungen

Je nach Anforderung der jeweiligen Anwendung bietet SCHOTT geeignete Gehäuseformen von Transistor Outlines (TOs) bis hin zu Mikroelektronikgehäusen. „Hier bietet SCHOTT eine Vielzahl an standardisierten Gehäusen sowie die Möglichkeit, das Design komplett gemäß Kundenanforderungen zu entwickeln. Natürlich können auch Metallarten verwendet werden, die in der Medizintechnik besonders gefragt sind, zum Beispiel Edelstahl“, so Hettler.

In der Medizintechnik eignen sich TO Packages zur Verkapselung von LED-Chips oder Fotodioden, wie sie beispielsweise in Messgeräten für die navigierte Chirurgie zum Einsatz kommen. Hybridgehäuse bieten sich unter anderem für die Verkapselung der Elektronik in Instrumenten wie Bohrer für chirurgische Eingriffe an. Im Bereich der Dentaltechnik können zum Beispiel Konstantstromquellen in Keramik-Metall-(CerTMS®) Gehäuse zum Einsatz kommen. Sie können bei der elektrischen Schaltung von LEDs, die in einem Zahnarztbohrer am Bohrkopf angebracht sind, materialsparend eingesetzt werden da der Gehäuseboden gleichzeitig die Leiterplatte darstellt.

Erfahrung in Glas und mit Glas versiegelten, hermetischen Gehäusen

130 Jahre Erfahrung im Gebiet der Spezialgläser und mehr als 70 Jahre in der Herstellung hermetisch versiegelter Gehäuse und Durchführungen fließen in die Entwicklung und Produktion neuer Produkte bei SCHOTT Electronic Packaging ein.

Weitere Informationen: http://www.schott.com/epackaging/german/overview/products/index.html

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 1,87 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr. www.schott.com
Zur sicheren Verkapselung elektronischer Bauteile in der Medizintechnik bietet SCHOTT autoklavierbare Glas-Metall-, Keramik-Metall- (CerTMS®) und vollkeramische Gehäuse. Als anorganische und somit nicht alternde Materialien ermöglichen Glas und Keramik eine gas-dichte, hermetische Versiegelung und agieren zugleich als Isolator der elektrischen Kontakte. Bilder: SCHOTT.
Zur sicheren Verkapselung elektronischer Bauteile in der Medizintechnik bietet SCHOTT autoklavierbare Glas-Metall-, Keramik-Metall- (CerTMS®) und vollkeramische Gehäuse. Als anorganische und somit nicht alternde Materialien ermöglichen Glas und Keramik eine gas-dichte, hermetische Versiegelung und agieren zugleich als Isolator der elektrischen Kontakte. Bilder: SCHOTT.
Presse- und Medienkontakt
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Michael Müller
Public Relations Manager
Hattenbergstraße 10
55122 Mainz
Tel.: +49 6131/66-4088
Weitere Informationen
SCHOTT AG
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Vice President Marketing and Communication
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