02.05.2012, SCHOTT AG, Mainz

Originalgetreu saniert

SCHOTT liefert Restaurierungsglas für den Berliner Tränenpalast
Das Restaurierungsglas Tikana® von SCHOTT verleiht dem denkmalgeschützten Berliner Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße eine originalgetreue Glasfassade. Tikana® ahmt treffend das historische, leicht unregelmäßige Glas der frühen 1960er Jahre nach. Die gewünschten optischen und statischen Eigenschaften kombinierte SCHOTT mit den Vorzügen moderner Isoliergläser hinsichtlich Wärmedämmung.
Das Restaurierungsglas Tikana® von SCHOTT verleiht dem denkmalgeschützten Berliner Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße eine originalgetreue Glasfassade. Tikana® ahmt treffend das historische, leicht unregelmäßige Glas der frühen 1960er Jahre nach. Die gewünschten optischen und statischen Eigenschaften kombinierte SCHOTT mit den Vorzügen moderner Isoliergläser hinsichtlich Wärmedämmung.
Mainz, den 02. Mai 2012 – Spezialglas von SCHOTT verleiht dem denkmalgeschützten Berliner Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße eine originalgetreue Glasfassade. Die Berliner Denkmalbehörde entschied sich bei der Sanierung des Gebäudes aus den sechziger Jahren für den Einbau des Restaurierungsglases Tikana® des Technologiekonzerns SCHOTT. Der gläserne Pavillon diente in DDR-Zeiten als Abfertigungshalle für die Grenzkontrollen zur Ausreise von Ost- nach Westdeutschland.

Für das Restaurierungsglas Tikana® entschied sich der Landeskonservator aus zwei Gründen: Zum einen ahmt es als einziges treffend das historische, leicht unregelmäßige Glas der frühen 1960er Jahre nach – und das nicht nur optisch: Noch heute produziert SCHOTT es im damals üblichen, traditionellen Fourcault-Ziehglasverfahren. Dabei wird die Glasschmelze über eine Ziehdüse aus der Schmelzwanne gezogen und senkrecht nach oben transportiert.

Und zum anderen sprach für SCHOTT, dass der Technologiekonzern als einziger Anbieter in der Lage war, die Scheiben in der statisch notwendigen Glasstärke von sechs Millimetern sowie mit den erforderlichen Maßen herzustellen. So benötigte man beispielsweise Modellscheiben mit Höhen von bis zu 2794 Millimetern.

Die gewünschten optischen und statischen Eigenschaften kombinierte SCHOTT mit den Vorzügen moderner Isoliergläser hinsichtlich Wärmedämmung. So kommt für den Tränenpalast ein Isolierglasverbund zum Einsatz, der sich aus dem Restaurierungsglas Tikana® auf der Außen- und einer Floatglasscheibe mit Wärmeschutzbeschichtung auf der Innenseite zusammensetzt.

Federführend bei der Restaurierung war die Bollinger und Fehlig Architekten GmbH. Sie sanierte in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde und unterstützt durch die Lichtbogen Metallbau GmbH die Fassade. Modern restauriert, jedoch mit authentischer historischer Optik, führt der Tränenpalast heute zurück in die Zeit vor der Wiedervereinigung. Den gläsernen Pavillon entwarf einst Horst Lüderitz, Architekt der Deutschen Reichsbahn, als nach dem Mauerbau 1961 der Bahnhof Friedrichstraße zum Grenzbahnhof wurde. Von außen wirkt das Gebäude mit seiner großen Fensterfront leicht und lichtdurchflutet. Die Stimmung in den Warteschlagen vor den Passkontrollen war jedoch düster, wenn Angehörige und Freunde in den Westen verabschiedet wurden und gab dem Tränenpalast seinen Namen. Heute erinnert dort die Dauerausstellung „GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung“ der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland an das Leben zur Zeit der deutschen Teilung.

Zeichenzahl: (inkl. Leerzeichen): 2.529

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern mit mehr als 125 Jahren Erfahrung auf den Gebieten Spezialglas, Spezialwerkstoffe und Spitzentechnologien. Mit vielen seiner Produkte ist SCHOTT weltweit führend. Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Solarenergie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Transportation und Architektur. Das Unternehmen hat den klaren Anspruch, mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen zum Erfolg seiner Kunden beizutragen und SCHOTT zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu machen. SCHOTT bekennt sich zum nachhaltigen Wirtschaften und setzt sich bewusst für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt ein. In 40 Ländern ist der SCHOTT Konzern mit Produktions- und Vertriebsstätten kundennah vertreten. 17.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2010/2011 einen Weltumsatz von rund 2,9 Milliarden Euro. Die SCHOTT AG mit Hauptsitz in Mainz ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

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Bild Nr. 157649, 157648, 157653: Das Restaurierungsglas Tikana® von SCHOTT verleiht dem denkmalgeschützten Berliner Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße eine originalgetreue Glasfassade. Tikana® ahmt treffend das historische, leicht unregelmäßige Glas der frühen 1960er Jahre nach. Die gewünschten optischen und statischen Eigenschaften kombinierte SCHOTT mit den Vorzügen moderner Isoliergläser hinsichtlich Wärmedämmung.

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