12.12.2011, SCHOTT AG, Mainz

Auf dem Weg zum „grünen“ Museum

Mainzer Museum für Antike Schiffahrt wiedereröffnet/ Solarmodule, Vitrinenverglasung und Beleuchtungstechnik von SCHOTT
Bei der umfangreichen Renovierung des Museums für Antike Schiffahrt trugen gleich mehrere Kompetenzbereiche von SCHOTT Architecture + Design mit Know-how sowie Produkten zum Erfolg des Projektes bei. So wurden „Amiran“ entspiegeltes Glas, faseroptische Beleuchtungskomponenten und „Opalika“ Milchüberfangglas im Ausstellungs- und Präsentationsbereich sowie „ASI“ THRU Solarmodule als Oberlichtlösung eingesetzt.
Bei der umfangreichen Renovierung des Museums für Antike Schiffahrt trugen gleich mehrere Kompetenzbereiche von SCHOTT Architecture + Design mit Know-how sowie Produkten zum Erfolg des Projektes bei. So wurden „Amiran“ entspiegeltes Glas, faseroptische Beleuchtungskomponenten und „Opalika“ Milchüberfangglas im Ausstellungs- und Präsentationsbereich sowie „ASI“ THRU Solarmodule als Oberlichtlösung eingesetzt.
Mainz, den 12. Dezember 2011 – Römerschiffe ahoi: Nach eineinhalbjähriger energetischer und funktionaler Modernisierung ist das Museum für Antike Schiffahrt pünktlich zum Ende des Themenjahres „Mainz - Stadt der Wissenschaft 2011“ jetzt wieder für Besucher geöffnet. Bei der umfangreichen Renovierung des zum Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) gehörenden Domizils mit seinen römischen Militärschiffen aus dem 3./4. Jahrhundert trugen gleich mehrere Kompetenzbereiche von SCHOTT Architecture + Design Know-how und Produkte zum Erfolg des Projektes bei.

Ein bedeutender Teil der umfangreichen Arbeiten des in Deutschland einzigartigen Museums für antike Schiffahrt war die Ausstattung des Gebäudes mit moderner Solartechnik. Diese ersetzte das alte Dach aus Sonnenschutzglas, durch das Sonnenlicht die Besucher blendete, die Halle übermäßig aufheizte, das organische Material der Exponate gefährdet und der szenische Aufbau der Ausstellung beeinträchtigt wurden. Die Lösung fanden die Planer mit dem Einsatz von SCHOTT „ASI“ THRU Solarmodulen: Als Generalunternehmer lieferte der Mainzer Technologiekonzern SCHOTT rund 1.100 Quadratmeter dieser integrierten, semitransparenten Dünnschichtmodule mit 10-prozentiger Transparenz. Insgesamt wurden 740 Module, davon 630 mit aktiver Fläche, als Oberlichtverglasung in die vorhandene Stahlkonstruktion eingebaut.

Die halbdurchsichtigen Module erfüllen gleich mehrere Funktionen – sowohl in technischer als auch ästhetischer Hinsicht: Sie filtern 90 Prozent des Sonnenlichts und entsprechend einen Großteil der entstehenden Wärme. Das schützt die Exponate, macht die Ausstellung attraktiver für Besucher und schafft angenehme Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. Da sich der Innenraum kaum aufheizt, kann auf eine zusätzliche Klimatisierung verzichtet werden. Die Verschattung schützt nun die Exponate und erlaubt auch attraktive Inszenierungen mit künstlichem Licht. Weiterer Vorteil: Der hohe Dämmwert der Scheiben und die Erzeugung von Solarstrom machen das Dach energetisch doppelt effizient.

Die Gesamtleistung der Photovoltaik-Anlage beträgt rund 35 Kilowatt-peak und finanziert sich durch Einspeisung des Stroms quasi selbst. Zugleich generiert sie jährlich so viel Energie wie das Museumgebäude verbraucht. „Die Errichtung dieses hochmodernen, gebäudeintegrierten Solar-Glasdachs ist damit ein wichtiger Schritt in Richtung „grünes“ Museum“, erklärte Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, anlässlich der feierlichen Wiedereröffnung des Museums. „Damit leistet das Römisch-Germanische-Zentralmuseum gemeinsam mit SCHOTT als Partner einen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz.“

Um den veränderten Ansprüchen der Besucher hinsichtlich Ausstellungsästhetik und -didaktik auf hohem Niveau gerecht zu werden, wurde zudem der Präsentationsbereich neu gestaltet. Dabei galt es, die historischen Highlights in den Vitrinen bestmöglich zu inszenieren. Dies gelang mit dem (interferenzoptisch beidseitig) entspiegelten Glas „Amiran“, das aufgrund seiner geringen Restreflexion von nur einem Prozent selbst bei extremen Helligkeitsunterschieden vor und hinter der Scheibe eine klare Durchsicht ermöglicht.

Eine weitere Herausforderung bedeutete die Ausleuchtung der Schaukästen der Objekte: Für fast jedes der Objekte kreierten die Licht-Spezialisten von SCHOTT individuelle Beleuchtungslösungen und nutzten für die aufmerksamkeitsstarke Inszenierung energieeffiziente LEDs in Kombination mit langlebigen faseroptischen Bauteilen. So wurden beispielsweise zur Präsentation von Grabsteinen „SCHOTT Spectra“ LED Lightbars in Verbindung mit „SCHOTT Spectra“ LED Spots installiert, um einen besonderen Schattierungseffekt zu erzielen. Der Rammsporn (= Erweiterung des Bugs eines Kriegsschiffes) wird mit „SCHOTT Spectra“ LED Lightbars und Glasfaserstäben beleuchtet, für die gleichmäßige Hinterleuchtung der Schaukästen mit Büsten der römischen Kaiser Nero, Tiberius und Germanicus wurde „Opalika“ Milchüberfangglas verwendet. Insgesamt setzte man über 1.200 Lichtpunkte, verlegte 400 Meter Faseroptik-Kabel und installierte 13 Lichtquellen.

Das aktuelle Projekt, so der Generaldirektor des RGZM, Prof. Dr. Falko Daim, sei „das Ergebnis einer langjährigen und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen SCHOTT, einem international führenden Technologiekonzern, und dem RGZM, einem renommierten international agierendem Forschungsmuseum.“ In einem 2. Bauabschnitt ist in 2012 die Neugestaltung des Eingangsbereichs geplant. Auch hier werden SCHOTT Produkte wieder Akzente setzen. Entsprechend der didaktischen Neuausrichtung soll das Entree zu einem „Treffpunkt Archäologie“ mit Museumsshop, Café-Bar, Filmraum und Leseecke gestaltet werden. Vorgesehen sind eine Sponsoren- und Stiftertafel aus „Opalika“ Milchüberfangglas und eine Eingangsinstallation aus „Imera“ Farbglas. Außerdem wird ein Ausstellungsteil über zivile Schifffahrt entstehen.

Zeichenzahl: 4.872

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sieht. Dafür werden seit mehr als 125 Jahren Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt. Unsere Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 17.500 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Weltumsatz von rund 2,9 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Die SCHOTT AG ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

Pressebilder + Pressemeldung zum Download:
http://www.schott-pictures.net/presskit/139756.schiffahrtsmuseum

Bild Nr. 141130, 14133, 141300, 14138, 141135 und 14134: Bei der umfangreichen Renovierung des Museums für Antike Schiffahrt trugen gleich mehrere Kompetenzbereiche von SCHOTT Architecture + Design mit Know-how sowie Produkten zum Erfolg des Projektes bei. So wurden „Amiran“ entspiegeltes Glas, faseroptische Beleuchtungskomponenten und „Opalika“ Milchüberfangglas im Ausstellungs- und Präsentationsbereich sowie „ASI“ THRU Solarmodule als Oberlichtlösung eingesetzt. Fotos: SCHOTT

Mehr Pressebilder finden Sie zum Download unter http://www.schott-pictures.net
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