13.04.2011, SCHOTT AG, Mainz/Germany

SCHOTT Mitarbeiterspende für Japan geht an von Erdbeben zerstörtes Kinderheim Fuji no Sono

Betrag aus Mitarbeiteraktion von SCHOTT verdoppelt: insgesamt 42.000 Euro für das Kinderheim / Spendenübergabe an stellv. Mainzer Diözesangeschäftsführerin der Malteser
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, und Wolfgang Heinrich, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der SCHOTT AG, überreichten heute der Mainzer Diözesangeschäftsführerin der Maltester den Spendenscheck über 42.000 Euro. Die Spende kommt dem Kinderheim Fuji no Sono in Ichinoseki in der Präfektur Iwate zu gute, das Malteser international als Projektpartner unterstützt. Das Geld soll für die Notfallhilfe zugunsten der von der Naturkatastrophe betroffenen Kinder sowie für den Wiederaufbau des zerstörten Kinderheims eingesetzt werden.

"Es freut mich, dass so viele SCHOTT Mitarbeiter dem gemeinsamen Aufruf von Konzernleitung und Betriebsrat gefolgt sind und für die Notleidenden in Japan gespendet haben“, so Ungeheuer. „Bei solch großer Spendenbereitschaft haben wir die Summe seitens SCHOTT gerne verdoppelt und sind zuversichtlich, auf diesem Wege das Leid der Kinder und Jugendlichen im Heim Fuji no Sono lindern zu können."

"Es macht mich stolz, zu sehen, wie sich die Schottianer mit den Opfern der Katastrophe solidarisch zeigen und sich ihrer Verantwortung für ihre Mitmenschen stellen", ergänzt Heinrich. Anja Remmert, stellvertretende Diözesangeschäftsführerin der Malteser in Mainz, die den Spendenscheck für das Kinderheim stellvertretend entgegennahm, zeigte sich sehr erfreut: "Für die großzügige Spende der SCHOTT Mitarbeiter und des Unternehmens bedanke ich mich im Namen der Heimleiterin Schwester Caelina und der Kinder sehr herzlich. Als ich ihnen die Nachricht der Spende überbrachte, waren sie sehr gerührt."

Das 1963 gegründete Kinderheim Fuji no Sono in der Kleinstadt Ichinoseki beherbergt Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwei und 18 Jahren. Das Heim liegt in der japanischen Präfektur Iwate im Norden der Hauptinsel Honshu. Die deutsche Schwester Caelina Mauer, Franziskanerin aus Heede im Emsland, leitet das Heim und kümmert sich mit ihrem Team um rund 60 Kinder und Jugendliche. Das Kinderheim wurde beim Erdbeben vom 11. März so stark beschädigt, dass das Gebäude komplett neu gebaut werden muss.

SCHOTT ist seit 1966 in Japan vertreten. Heute arbeiten rund 550 Mitarbeiter an insgesamt vier Standorten für SCHOTT in Japan. Neben einem Sales Office in Tokio verfügt SCHOTT über Produktionsstandorte für Lighting-and-Imaging-Produkte in Saitama City (SCHOTT Moritex) sowie für Electronic Packaging in Minakuchi nahe Osaka. Am 1. Oktober 2010 gaben SCHOTT und das japanische Unternehmen Naigai mit Sitz in Osaka die Gründung eines Joint Ventures zur Herstellung von pharmazeutischen Verpackungen bekannt.

Bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe blieben alle SCHOTT Mitarbeiter samt deren Familien unversehrt. Ein Krisenstab aus Mainz und Japan nahm bereits am 11. März, direkt nachdem sich das erste schwere Erdbeben und der Tsunami ereigneten, die Arbeit auf. Die Sicherheit der Mitarbeiter und ihrer Angehörigen stand zu jeder Zeit im Mittelpunkt. Die SCHOTT Gebäude und Anlagen in Tokio und Saitama City wurden nur geringfügig beschädigt.

Nach dem verheerenden Naturereignis und der folgenden Reaktorkatastrophe in Fukushima schloss SCHOTT in Japan kurzzeitig seine Produktion in Saitama City und das Sales Office in Tokio und stellte aus Sicherheitsgründen auf Notbetrieb um. Zwei Wochen nach dem Erdbeben hatte SCHOTT die Arbeit in Japan wieder komplett aufgenommen und holte die entstandenen Produktionsausfälle zügig nach.

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seit über 125 Jahren Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt und produziert. Die Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Solarenergie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Architektur. Mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen will das Unternehmen zum Erfolg der Kunden beitragen. SCHOTT soll zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen werden. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 17.500 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Weltumsatz von rund 2,9 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Dabei bekennt sich SCHOTT zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Die SCHOTT AG ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.


SCHOTT in Japan: SCHOTT hat ca. 550 Mitarbeiter in Japan:

• 35 Beschäftigte arbeiten im SCHOTT Sales Office in Tokio. SCHOTT hat dieses Office als erstes Vertriebsbüro in Asien 1966 eröffnet.

•200 Beschäftigte arbeiten in der Produktion in Minakuchi. SCHOTT stellt dort für seinen Geschäftsbereich Electronic Packaging zum Beispiel hermetische Gehäuse für elektronische Chips und Thermosicherungen für elektronische Geräte her. Auf diesem Gebiet ist SCHOTT seit 2000 in Japan aktiv.

• 320 Beschäftigte arbeiten bei SCHOTT Moritex, deren Headquarter sich in Tokio und Produktionsanlagen sich in Saitama City befinden. SCHOTT erwarb infolge eines freundlichen Übernahmeangebots 2008 als erst drittes deutsches Unternehmen die Aktienmehrheit in Höhe von 70,8 % an einem an der Tokioter Börse notierten japanischen Unternehmen (Moritex). Die beiden Firmen arbeiten seit Juni 2007 zusammen, um ihre Stellung als die weltweit führenden Anbieter von spezifischen Abbildungs- und Beleuchtungslösungen auszubauen.

• Am 1. Oktober 2010 haben SCHOTT und Naigai ein Joint Venture zur Herstellung von pharmazeutischen Verpackungen gegründet. Dort stellt das neue Joint Venture vor allem aus „Fiolax“ Spezialglasröhren von SCHOTT qualitativ hochwertige Fläschchen für die japanische Pharmaindustrie her. Hier hat SCHOTT derzeit 10 Mitarbeiter.

SCHOTT ist seit 1966 direkt in Japan präsent und hat dort nun insgesamt drei Produktionsstandorte und ein Vertriebsbüro.
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer (Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG), Anja Remmert (stellvertretende Diözesangeschäftsführerin), Thomas Häfner (Mitglied der Ortleitung der Malteser Mainz) und Wolfgang Heinrich (Gesamtbetriebsratvorsitzender der SCHOTT AG) bei der Scheckübergabe der Spendenaktion der SCHOTT Mitarbeiter (von rechts).
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer (Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG), Anja Remmert (stellvertretende Diözesangeschäftsführerin), Thomas Häfner (Mitglied der Ortleitung der Malteser Mainz) und Wolfgang Heinrich (Gesamtbetriebsratvorsitzender der SCHOTT AG) bei der Scheckübergabe der Spendenaktion der SCHOTT Mitarbeiter (von rechts).
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