08.04.2011, SCHOTT AG, Mainz

SCHOTT spendet 100.000 Euro für Katastrophenhilfe an die „Japan Platform“

SCHOTT unterstützt die Opfer der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe / Deutsches und japanisches SCHOTT Management entscheiden sich für national tätige Hilfsorganisation / Symbolische Spendenübergabe an japanischen Generalkonsul Shigeeda
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG und der japanischen Generalkonsul Toyoei Shigeeda bei der Scheckübergabe.
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG und der japanischen Generalkonsul Toyoei Shigeeda bei der Scheckübergabe.
Mainz, 8. April 2011 – Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, überreichte heute dem japanischen Generalkonsul aus Frankfurt am Main, Toyoei Shigeeda, symbolisch den Spendenscheck über 100.000 Euro für die japanische Hilfsorganisation „Japan Platform“. Die Spende soll für die Katastrophen- und Notfallhilfe für die Opfer der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan eingesetzt werden.

„Die Katastrophe in Japan macht uns sehr betroffen. Es ist für uns als Unternehmen selbstverständlich, auch in dieser Situation unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen und uns für die Notleidenden einzusetzen“, so Ungeheuer. „Es ist uns besonders wichtig, eine japanische Organisation zu unterstützen, die Katastrophen- und Wiederaufbauhilfe direkt vor Ort organisiert und umsetzt. Gemeinsam mit unserem japanischen Management haben wir uns deshalb entschieden, unsere Unternehmensspende der Japan Platform zukommen zu lassen.“

Generalkonsul Shigeeda zeigte sich über die finanzielle Unterstützung für die Erstversorgung und Aufbauarbeit in seinem Heimatland erfreut: „Für die aufrichtige Anteilnahme und die großzügige Spende angesichts der Naturkatastrophe in Japan seitens SCHOTT bedanke ich mich im Namen des japanischen Generalkonsulats in Frankfurt am Main und des japanischen Volkes ganz herzlich. In diesen schweren Stunden empfinden die Menschen in Japan Dankbarkeit und Trost angesichts des ihnen zuteil gewordenen Mitgefühls und der angebotenen Hilfe.“

Die „Japan Platform” (JPF) ist eine in Japan basierte, international tätige Hilfsorganisation, die auf Katastrophen- und Notfallhilfe spezialisiert ist. JPF setzt sich aus einem Konsortium aus 32 japanischen NGOs, der nationalen Business Community und dem japanischen Außenministerium zusammen. Bereits am Nachmittag des 11. März leitete die Organisation die ersten Soforthilfemaßnahmen für die Opfer der Naturkatastrophe ein.

Bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe blieben alle SCHOTT Mitarbeiter samt deren Familien unversehrt. Ein Krisenstab aus Mainz und Japan nahm bereits am 11. März, direkt nachdem sich das erste schwere Erdbeben und der Tsunami ereigneten, die Arbeit auf. Die Sicherheit der Mitarbeiter und ihrer Angehörigen stand zu jeder Zeit im Mittelpunkt. Die SCHOTT Gebäude und Anlagen in Tokio und Saitama City wurden nur geringfügig beschädigt.

Nach dem verheerenden Naturereignis und der folgenden Reaktorkatastrophe in Fukushima schloss SCHOTT in Japan kurzzeitig seine Produktion in Saitama City und das Sales Office in Tokio und stellte aus Sicherheitsgründen auf Notbetrieb um. Zwei Wochen nach dem Erdbeben hatte SCHOTT die Arbeit in Japan wieder komplett aufgenommen und holte die entstandenen Produktionsausfälle zügig nach.

SCHOTT ist seit 1966 in Japan vertreten. Heute arbeiten rund 550 Mitarbeiter an insgesamt vier Standorten für SCHOTT in Japan. Neben einem Sales Office in Tokio verfügt SCHOTT über Produktionsstandorte für Lighting-and-Imaging-Produkte in Saitama City (SCHOTT Moritex) sowie für Electronic Packaging in Minakuchi nahe Osaka. Am 1. Oktober 2010 gaben SCHOTT und das japanische Unternehmen Naigai mit Sitz in Osaka die Gründung eines Joint Ventures zur Herstellung von pharmazeutischen Verpackungen bekannt.

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SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seit über 125 Jahren Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt und produziert. Die Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Solarenergie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Architektur. Mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen will das Unternehmen zum Erfolg der Kunden beitragen. SCHOTT soll zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen werden. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 17.500 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Weltumsatz von rund 2,9 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Dabei bekennt sich SCHOTT zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Die SCHOTT AG ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

SCHOTT in Japan:

SCHOTT hat ca. 550 Mitarbeiter in Japan:
  • 35 Beschäftigte arbeiten im SCHOTT Sales Office in Tokio. SCHOTT dieses Office als erstes Vertriebsbüro in Asien 1966 eröffnet.

  • 200 Beschäftigte arbeiten in der Produktion in Minakuchi. SCHOTT stellt dort für seinen Geschäftsbereich Electronic Packaging zum Beispiel hermetische Gehäuse für elektronische Chips und Thermosicherungen für elektronische Geräte her. Auf diesem Gebiet ist SCHOTT seit 2000 in Japan aktiv.

  • 320 Beschäftigte arbeiten bei SCHOTT Moritex, deren Headquarter sich in Tokio und Produktionsanlagen sich in Saitama City befinden. SCHOTT erwarb infolge eines freundlichen Übernahmeangebots 2008 als erst drittes deutsches Unternehmen die Aktienmehrheit in Höhe von 70,8 % an einem an der Tokioter Börse notierten japanischen Unternehmen (Moritex). Die beiden Firmen arbeiten seit Juni 2007 zusammen, um ihre Stellung als die weltweit führenden Anbieter von spezifischen Abbildungs- und Beleuchtungslösungen auszubauen.

  • Am 1. Oktober 2010 haben SCHOTT und Naigai ein Joint Venture zur Herstellung von pharmazeutischen Verpackungen gegründet. Dort stellt das neue Joint Venture vor allem aus „Fiolax“ Spezialglasröhren von SCHOTT qualitativ hochwertige Fläschchen für die japanische Pharmaindustrie her. Hier hat SCHOTT derzeit 10 Mitarbeiter.

    SCHOTT ist seit 1966 direkt in Japan präsent und hat dort nun insgesamt drei Produktionsstandorte und ein Vertriebsbüro.
Presse- und Medienkontakt
SCHOTT AG
Michael Müller
Hattenbergstraße 10
55122 Mainz
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Leiter Corporate Public Relations
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