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30.04.2009, SCHOTT AG Bundesarbeitsminister Scholz besucht SCHOTT Minister informiert sich über Aus- und Weiterbildung im Technologiekonzern
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| SCHOTT Auszubildende Lisa Puldo weiht Bundesarbeitsminister Olaf Scholz und Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, in die Kunst des Metallfeilens ein. |
Mainz, 30. April 2009 - Heute war Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales, bei SCHOTT zu Gast. Sein Interesse galt der Aus- und Weiterbildung im Mainzer Konzern. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommt der Weiterbildung von Fachkräften hohe Bedeutung zu”, sagte Bundesarbeitsminister Scholz. „Mit der Förderung von Qualifizierung während der Kurzarbeit hat das Bundesarbeitsministerium eine zukunftsorientierte Regelung geschaffen, die von immer mehr Unternehmen in Anspruch genommen wird.”
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des SCHOTT Vorstandes, bestätigt: „Als stark exportabhängiges Unternehmen ist es für den Technologiekonzern SCHOTT besonders wichtig, im sich verschärfenden internationalen Wettbewerb auf Bildung und Qualifikation zu setzen. So können wir unseren Know-how-Vorteil gegenüber dem Wettbewerb sicherstellen.”
Um den Bedarf an qualifizierten Kräften zu sichern, ist für SCHOTT nicht nur die Ausbildung und Integration junger Menschen in die Arbeitswelt eine wichtige Maßnahme. SCHOTT setzt in der aktuellen Phase der Kurzarbeit zusätzlich auf Weiterbildungsmaßnahmen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nutzt somit das Angebot von Bundesregierung und Arbeitsagenturen, zertifizierte Fortbildungen finanziell zu fördern.
„Wir qualifizieren unsere Beschäftigten während der Kurzarbeitsphase weiter, um uns auf die sich ändernden Bedürfnisse unserer Absatzmärkte und somit auf zukünftige Entwicklungen vorzubereiten,” so Ungeheuer. „Wir wollen durch vorausschauendes Handeln zu den Unternehmen gehören, die die Krise gut bewältigen.”
SCHOTT ist als Zulieferer der Automobil- und Halbleiterindustrie sowie der Consumer-Elektronik in einigen Geschäftsfeldern von Absatzrückgängen betroffen. Der Konzern nutzt derzeit das Instrument der Kurzarbeit, um seine Produktion flexibel an die Auftragslage anzupassen und Entlassungen zu vermeiden. Aktuell befinden sich rund 1.800 der 6.700 Beschäftigten in Deutschland zu rund 20 % in Kurzarbeit. Der Ausfall der Personalkapazität beträgt somit rund 7 %.
SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sieht. Dafür werden seit 125 Jahren Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt. Unsere Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 17.300 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2007/2008 einen Weltumsatz von rund 2,2 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Die SCHOTT AG ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung. |
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