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Steven Kaluza's Erfahrungen bei SCHOTT
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Interview mit Steven Kaluza
Wie sind Sie damals auf die Idee gekommen, sich für ein Praktikum bei SCHOTT zu bewerben?
S. Kaluza: Bei dem technischen Grundpraktikum für mein Studium wollte ich auf jeden Fall zu einem internationalen Technologiekonzern, bei dem nicht nur die Kompetenz des Unternehmens im Mittelpunkt steht, sondern auch die Verbindung zur gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. SCHOTT erfüllt diese Voraussetzung z.B. mit seiner 50 jährigen Praxis in der Solartechnik. Darüber hinaus habe ich gute Erfahrungen mit meinem Schulpraktikum, bei dem ich tiefe Einblicke in die Arbeitswelt und Gestaltungsmöglichkeiten von SCHOTT erhalten habe. Auf der Internetseite von SCHOTT habe ich schnell ein auf mein Studium passendes Praktikum gefunden und mich daraufhin erfolgreich beworben.
Welche Tätigkeiten waren Inhalt Ihres Praktikums? Was durften Sie Alles machen?
S. Kaluza: Dank der guten Ausstattung in der Abteilung „Technische und Naturwissenschaftliche Aus- und Weiterbildung“ waren alle Tätigkeitsbereiche, die von der Universität vorgeschrieben sind, abgedeckt. Darunter fallen u.a. die Grundlagen der spanenden Fertigung (Drehen, Fräsen, Bohren etc.), das Füge- und Trennverfahren (Schweißen, Löten) sowie die Montage. Des Weiteren nahm ich an einen CAD-Kurs teil indem ich die Grundlagen des Konstruierens am Computer erlernt habe. Der letzte Teil des Praktikums bestand aus einem realen Auftrag, bei dem ein Demonstrator für Kühlschrank-Einlegebögen konstruiert und gebaut werden sollte. Diesen habe ich am Computer entworfen und in Zusammenarbeit mit Auszubildenden und mit Unterstützung der Ausbildungsleiter gebaut.
Wie genau haben Sie sich an dem Bau des Demonstrators für Kühlschrank-Einlegebögen beteiligt? Was waren Ihre Aufgaben bei diesem Projekt?
S. Kaluza: Der Bau des Demonstrators war der letzte Abschnitt meines Praktikums. Während des Meetings mit den Auftraggebern wurde mir vermittelt, was diese sich unter dem Demonstrator vorstellten. Gleichzeitig wurden mir neben den Voraussetzungen auch viele Freiheiten bei der konkreten Umsetzung gelassen. Am Computer habe ich zunächst ein 3-D Modell konstruiert. Nach einem weiteren Meeting mit den Auftraggebern wurden ein paar Änderungen am 3-D Modell vorgenommen und daraufhin die Teile bestellt. Nachdem ich die Konstruktionspläne erstellt hatte und die Teile geliefert wurden, konnten wir anfangen. Für den Bau bekam ich Unterstützung von einem Mechatroniker und nach viel Schweiß und harter Arbeit konnten wir den Demonstrator fertigstellen.
Was war für Sie das Besondere an Ihrem Praktikum? Gab es etwas, dass Sie besonders fasziniert oder begeistert hat?
S. Kaluza: Ich habe mich sehr darüber gewundert dass SCHOTT den Praktikanten viel Vertrauen entgegenbringt und ihnen viel Verantwortung übergibt. Vor dem Praktikum hätte ich nicht erwartet, an so einem tollen Projekt arbeiten zu dürfen. Aber hier zeigt sich, dass das Fachwissen bei SCHOTT sehr gut vermittelt wird. Denn nachdem ich die Grundlagen kannte, war ich in der Lage am Computer einen Demonstrator zu konstruieren, diesen durch das Erstellen von Plänen auf Papier zu bringen und dann im Team umzusetzen. Außerdem haben mich die vielen Maschinen in der Abteilung fasziniert mit denen man sehr Präzise arbeiten kann. Bemerkenswert fand ich die Firmenphilosophie von SCHOTT, welche mich mit ihrer Zielstrebigkeit und Zukunftsorientierung, aber auch mit ihrer selbstkritischen Haltung überzeugt hat.
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Steven Kaluza und Azubis bei einer Werksbesichtigung in Frankreich
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Wie haben Sie reagiert, als Sie von der Einladung zur Werksbesichtigung des Strandortes in Frankreich erfahren haben?
S. Kaluza: Über die Einladung zur Werksbesichtigung von SCHOTT VTF habe ich mich sehr gefreut. Mir wurde gesagt, dass der Demonstrator gute Rückmeldungen erhielt und die Werksbesichtigung eine Art Anerkennung für die Mitwirkenden am Demonstrator war. Ich war auch äußerst positiv überrascht, denn zum Zeitpunkt des Anrufs lag mein Praktikum schon zwei Monate zurück und mit einem Anruf hätte ich überhaupt nicht gerechnet.
Wie haben Sie den Tag dort erlebt? Wie genau sah der Tagesablauf aus?
S. Kaluza: Früh morgens wurde ich an der Pforte von SCHOTT abgeholt und zusammen mit anderen Azubis sind wir dann mit dem Auto nach Frankreich gefahren. Die Fahrt war sehr angenehm, da ich die Azubis schon eine Weile nicht gesehen hatte und man sich viel zu erzählen hatte. In Frankreich angekommen, begrüßte uns der technische Leiter von SCHOTT VTF und begann mit der Werksführung. Er erklärte uns, wie dort die Bearbeitung von Flachglas abläuft. Die meterhohen Flachgläser, die Mechanisierung der Arbeitsprozesse sowie deren Präzision wussten zu begeistern. Was mich außerdem sehr beeindruckt hat, war die SCHOTT VTF Philosophie. Zum Beispiel werden regelmäßig alle Arbeitsprozesse ausgewertet und auf Effizienz und Effektivität hin geprüft. Dadurch sah man auf Diagrammen eine stetige Leistungsoptimierung und damit verbunden eine Produktionssteigerung. Anschließend folgte eine interessante Präsentation über die Geschichte und das Produktportfolio von SCHOTT VTF.
Beim Essen in einem französischen Restaurant beantwortete der technische Leiter von SCHOTT VTF unsere übrigen Fragen. Nach einem abschließenden Erinnerungsfoto traten wir die Heimreise an.
Würden Sie ein Praktikum bei SCHOTT weiterempfehlen? Wenn ja, warum?
S. Kaluza: Auf jeden Fall kann ich anderen das Praktikum bei SCHOTT weiterempfehlen, denn ich habe während dieser Zeit viel gelernt und wertvolle Erfahrung gesammelt. Ich habe auf vielen unterschiedlichen Gebieten gearbeitet und dadurch blieb das Praktikum abwechslungsreich. Die Aufgaben waren auf einem fordernden Niveau, aber nie zu schwer, denn die Unterstützung der Praktikantenleiter war immer vorhanden. Gleichzeitig wird den Praktikanten viel Freiraum für die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten gelassen und so kann man seine Ideen konkret umsetzen. Ich würde jedem ein Praktikum bei SCHOTT empfehlen, der ein abwechslungsreiches, forderndes und praxisnahes Praktikum sucht.
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