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Hans-Joachim Wittes Erfahrungen bei SCHOTT
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Interview mit Hans-Joachim Witte
Seit wann sind Sie bei der SCHOTT AG beschäftigt?
H.-J. Witte: 1988 habe ich mein Studium mit Schwerpunkt "Feinwerktechnik" abgeschlossen und direkt danach wurde mir ein Job bei der SCHOTT AG angeboten.
Aus welchen Gründen haben Sie sich für SCHOTT entschieden?
H.-J. Witte: Für mich war und ist Glas ein faszinierender Werkstoff. Zudem reizte mich die Möglichkeit, zu einem sehr frühen Zeitpunkt mit hochmodernen CAD-Systemen arbeiten zu können. Trotz vielfältiger anderer Möglichkeiten entschied ich mich für SCHOTT. Hier war der Auswahlprozess sehr zügig und mir wurden in diesem Rahmen realistische Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt. Wichtig war mir auch die Einschätzung meiner Freunde und der Familie, die mir SCHOTT als innovatives und renommiertes Unternehmen empfahlen.
Wie verlief Ihr Werdegang im Unternehmen und woraus besteht Ihr aktuelles Aufgabengebiet?
H.-J. Witte: Seit meinem Einstieg bei SCHOTT war ich in verschiedenen Positionen tätig und hatte immer wieder die Chance, mich weiterzuentwickeln. Meine Laufbahn begann als Konstrukteur für Pressformen Fernsehglas. Anschließend wechselte ich in den Formenbau als Betriebsingenieur und stieg dort zum Leiter des Formenbaus auf. In dieser Position konnte ich mit internationalen Lieferanten und Partnern zusammen arbeiten. Über einen längeren Zeitraum war ich danach als Leiter einer Produktionseinheit eingesetzt. Schwerpunkte in diesem Tätigkeitsfeld sind Personalführung, Prozessoptimierung, Qualitätssicherung, Strategie und Projektleitungen. Alles in Allem ein vielfältiges Aufgabengebiet mit großer Verantwortung.
Künftig werde ich in ein weltweit operierendes Projekt-Team eingebunden, dass gemeinsam mit den verschiedenen Standorten die jeweiligen Produktionseinheiten bei der Optimierung ihrer Prozesse unterstützt.
Was gefällt Ihnen daran gut, was weniger gut?
H.-J. Witte: Ich schätze insbesondere die "Lange Leine", die mir viel eigenverantwortliches Arbeiten ermöglicht, ohne dass die Teamarbeit zu kurz kommt. Realistische Zielvereinbarungen stecken den Rahmen ab. Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit ist überwiegend konstruktiv und freundlich. Sonderaufgaben sorgen für Abwechslung und bereichern das Tagesgeschäft. Schott hat ein sehr breites Programm zur Unfallverhütung und Gesundheitsvorsorge aufgelegt. Die Aktivitäten daraus sind nicht immer "bequem", aber erfolgreich. Auch die guten und direkten Kommunikationsmöglichkeiten über mehrere Ebenen - bis hin zur Konzernleitung - finde ich gut.
Wie würden Sie die Arbeitsatmosphäre bei SCHOTT beschreiben?
H.-J. Witte: Grundsätzlich muss diese Frage in einem großen und internationalen Konzern sicherlich differenziert beantwortet werden. Ich hatte immer das Glück, in überaus angenehme Teams eingebunden zu sein. In meiner jetzigen Position ist der Teamgedanke sehr ausgeprägt und ich bin froh, Gruppenarbeit auch auf Führungskraft-Ebene zu erfahren.
Der überwiegende Teil der Mitarbeiter in der Fertigung arbeitet sehr engagiert und ebenfalls teamorientiert.
Die Kommunikation über alle Ebenen hinweg ist möglich, erfordert allerdings ein entsprechendes Engagement.
Wie viel Eigenverantwortung bringt Ihre Position mit sich?
H.-J. Witte: Die Übernahme von Verantwortung hängt nicht zuletzt von der eigenen Person ab: Fachkompetenz, vorausschauendes Denken und Handeln gehören genau so zum Handwerkzeug wie soziale Kompetenzen und kommunikative Fähigkeiten. In meiner Position erlebe ich die Eigenverantwortung als sehr hoch: Es herrscht eine Mischung aus eigenen Entscheidungen, Entwicklungen dem Team und Ideen aus dem Kreise der Mitarbeiter an den Fertigungslinien, deren Umsetzung ich anschließend entscheide, koordiniere und umsetze.
Wie gut empfinden Sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei SCHOTT?
H.-J. Witte: Ich kann hier nur für mich sprechen. Natürlich bin und werde ich auch durch Prioritäten und Termine gesteuert. Trotzdem ist es fast immer möglich gewesen, berufliche Notwendigkeiten und Privates in Einklang zu bringen.
SCHOTT bietet familienfreundliche Aktivitäten unterstützend an: Kinderkrippe, Kita-Plätze, Ferienbetreuung für Schulkinder und viele Angebote im eigenen Sportverein.
Was für Tipps würden Sie Neueinsteigern mit auf den Weg geben?
H.-J. Witte: Ich denke, wer Eigeninitiative, Leistungs- und Weiterbildungsbereitschaft einbringt, dem stehen Tür und Tor offen. Nutzen Sie – sofern gegeben - die Möglichkeiten, Auslandserfahrung zu sammeln. Dieses wird gerne gesehen und erhöht Ihre Chancen auf eine interessante, langfristige und auch abwechslungsreiche Laufbahn.
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