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Philip Fischers Erfahrungen bei SCHOTT

Philip Fischer

Interview mit Philip Fischer


Wie kamen Sie zur SCHOTT AG?

P. Fischer: Nach meinem Studium zum Wirtschaftsingenieur, technische Fachrichtung Maschinenbau in Darmstadt, sammelte ich zunächst fast 8 Jahre Erfahrung im Strategiebereich einer internationalen Unternehmensberatung. Danach suchte ich gezielt den Einstieg in die Industrie, um einerseits die von mir entwickelten strategischen Konzepte in der langfristigen Umsetzung zu sehen und daraus Rückschlüsse auf die Konzeptentwicklung zu gewinnen und andererseits meinen massiven Reiseaufwand zu verringern und mehr Zeit an meinem Wohnort mit Freunden und Familie zu verbringen. Die Firma SCHOTT kannte ich nur rudimentär aus meinem Studium - und war dann positiv überrascht, als ich mich aufgrund einer Stellenanzeige in der FAZ genauer über SCHOTT erkundigte. Mich haben einerseits die (Markt-)Positionierung von SCHOTT als Technologie- und Marktführer im High-Tech Markt, das vielseitige Geschäftsportfolio, die internationale Ausprägung, die traditionsreiche Firmengeschichte sowie die Nähe zu einer Stiftung und dem damit verbundenen Anspruch auf langfristige Werthaltigkeit stark beeindruckt. Das hat mich dazu bewogen, mich bei SCHOTT zu bewerben. Nach dem ich im Bewerbungsprozess die Menschen hinter dem Firma SCHOTT kennen lernte - was für mich das wichtigste Kriterium bei einem Arbeitgeber ist - und dort auf ambitionierte, motivierte, offene und sympathische Charaktere traf, stand für mich die Entscheidung fest, zu SCHOTT zu gehen.

Wie gestaltete sich der Einstieg für Sie? Konnten Sie schnell Verantwortung übernehmen?

P. Fischer: Ich bin seit dem 01. Mai 2006 bei SCHOTT beschäftigt. In meiner ersten Tätigkeit arbeitete ich in der Konzernabteilung Corporate Strategy Development (CSD) und übernahm als Projektleiter die Verantwortung, die strategische Entwicklung von verschiedenen Geschäftsbereichen durch die Erstellung von Wachstumsstrategien, Standortkonzepten und Steuerungstools (Balanced Scorecard) mitzugestalten. Zusätzlich konnte ich in dieser Aufgabe an der strategischen Entwicklung des Gesamtkonzerns mitarbeiten. Unter anderem war ich involviert in Themen zur Steuerung des Konzernportfolios und in die Allokation von Konzerressourcen in die einzelnen Geschäftsfelder. Ich konnte in diesem spannenden Umfeld einen guten Überblick über den Gesamtkonzern gewinnen und war von der Vielfältigkeit an strategischen Themen und der enormen Geschwindigkeit, mit der sich der Konzern weiterentwickelte, sehr beeindruckt. Im Vergleich zu meiner vorherigen Tätigkeit als Unternehmensberater war für mich die größte Herausforderung, die Vielzahl an Themen adäquat zu managen und meine Aufgaben entsprechend zu priorisieren.

Wie gestaltete sich Ihr weiterer Werdegang bei SCHOTT?

P. Fischer: Nach knapp 3 Jahren bekam ich die Chance, mich in der eigenen Abteilung weiterzuentwickeln. Entsprechend übernahm ich zum 01.01.2009 die Leitung der Abteilung „Strategische Planung“. In dieser Rolle arbeite ich nun zusammen mit meinem Team an sämtlichen strategischen Themen im SCHOTT-Konzern. Gemeinsam mit der Konzernleitung und den Geschäftsbereichen helfen wir somit bei der Gestaltung und zukünftigen Entwicklung des Konzerns.

Und was genau fällt unter den aktuellen Aufgabenbereich Ihrer Abteilung?

P. Fischer: Die Abteilung Strategische Planung ist einerseits verantwortlich für den strategischen Planungsprozess von SCHOTT. In diesem analysieren wir gemeinsam mit den Geschäftsbereichen das Marktumfeld (die Entwicklungen der Kunden und Wettbewerber), unsere eigene Positionierung sowie unsere Stärken und Schwächen und leiten daraus unsere Prioritäten und Ressourcenbedarf für die nächsten Jahre ab. Zusätzlich beurteilen wir aus Konzernsicht die Entwicklung des Gesamtkonzerns sowie des Konzernportfolios und definieren zusammen mit dem Vorstand und anderen Zentraleinheiten die notwendigen Initiativen zur Weiterentwicklung des Konzerns. Andererseits verstehen wir uns als Diskussionspartner in strategischen Fragestellungen für den Konzern und die Geschäftsbereiche. Typischerweise bearbeiten wir dann mit Konzerneinheiten und/ oder Geschäftsbereichen in Projektteams an jeweilig strategischen Projekten - das reicht von Wachstumsstrategien, die in den Kauf von Unternehmen münden können, über Markteintrittsstrategien bis hin zu Restrukturierungsthemen. Also insgesamt ein komplexes und spannendes Umfeld, in dem wir uns bewegen.

In der Tat ein sehr vielfältiges Arbeitsumfeld. Wie würden Sie die Arbeitsatmosphäre insgesamt beschreiben?

P. Fischer: Obwohl wir als Konzerneinheit an der Schnittstelle mit den Geschäftsbereichen in einem sicherlich konfliktreichen Umfeld arbeiten, ist die Arbeitsatmosphäre von kollegialer Offenheit und freundschaftlichem Umgang geprägt. Letztlich ist die Gesamtmotivation der Beteiligten immer, das Unternehmen SCHOTT weiterzuentwickeln. Über den Weg, wie dieses Ziel erreicht wird, kann man durchaus unterschiedliche Ansichten vertreten - dies ist so gewollt und wird dann auch offen diskutiert. Entsprechend haben die Einheiten bei SCHOTT ein klares Rollenverständnis und gehen mit diesem bewusst in den Diskussionen um. Das führt zu einem konstruktiven und positiven Arbeitsumfeld, in dem man neben ernsten fachlichen Diskussionen auch zusammen lachen kann und gemeinsame Freizeitaktivitäten plant.

Und wie sind Ihre Erfahrungen mit den Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der SCHOTT AG?

P. Fischer: Wenn ich die Entwicklung meiner Kollegen und auch meine eigene Entwicklung reflektiere, kann ich nur ein positives Urteil fällen. Sicher ist man im Industrieumfeld durch die Karriereentwicklung über definierte Stellen stärker limitiert als in der Unternehmensberatung, in der man einfach Level-bezogen aufsteigt. Trotzdem hat man bei SCHOTT die Chance, die eigene Karriere mitzugestalten und bei entsprechender Leistung verläuft der Aufstieg oft schneller als ursprünglich gedacht. Zusätzlich bietet SCHOTT ein äußerst umfangreiches Curriculum an Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen, so dass man gezielt an eigenen Schwerpunkten arbeiten und sich weiterentwickeln kann.

Was würden Sie jemandem raten, der sich bei SCHOTT bewerben möchte?

P. Fischer: Zunächst sollte sich die/der BewerberIn über SCHOTT ausführlich informieren und sich fragen, ob ihr/ihn das technische Marktumfeld, die Konzernstrukturen und die Unternehmenswerte neugierig machen. Überwiegt das Interesse gilt es im Bewerbungsprozess die Begeisterung für das Unternehmen zu zeigen und sich ein eigenes Bild von den Menschen hinter der Firma SCHOTT zu machen - jeder sollte bedenken, dass er mit den Menschen im Arbeitsumfeld voraussichtlich mehr Zeit als mit seiner Familie/ seinen Freunden verbringt. Ist auch dieser persönliche Eindruck positiv, so sollte man selbst Offenheit, Motivation, Eigenständigkeit und Teamgeist sowie den Willen zum Gestalten mitbringen. Entsprechend würde ich mich dann freuen, Sie als neuen SCHOTTianer bei uns zu begrüßen und das Unternehmen gemeinsam mit Ihnen auf eine weiterhin erfolgreiche Zukunft auszurichten.

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