Hermetizität

Eines der anerkanntesten Qualitätsmerkmale von SCHOTTs Glas-Metall-Durchführungen ist ihre Hermetizität. Aufgrund der Wichtigkeit für die Funktionalität der Komponenten wird die Vakuumdichtigkeit unserer Glas-Metall-Gehäuse ständig durch Stichproben kontrolliert. Dichtigkeitstests erfolgen mithilfe eines Heliumlecksuchers, der nach Prinzip eines Massen-Spektrometers arbeitet.

Mit Helium als Testmedium kann man mit modernen Leckmeldern kleinste Leckraten von bis zu 10exp-12 mbar l/s feststellen. Extrem kleine Leckraten zu messen ist jedoch nur unter Laborbedingungen möglich und erfordert lange Pump- und Messzyklen.

Unter gewöhnlichen Umständen können Leckraten von bis zu 10-8 mbar l/s realistisch gemessen werden. Darum wird bei Glas-Metall-Durchführungen von SCHOTT im Allgemeinen eine Leckrate von of 10-8 mbar angegeben; in diesem Fall beträgt die Druckdifferenz zwischen innen und außen 1 bar. In Spezialfällen und nach Vereinbarung kann eine Leckrate ab 10-11 mbar l/s bestätigt werden, weil die Glas-Metall-Durchführungen von SCHOTT in der Regel auch die Anforderungen der geringeren Leckrate erfüllen.

Die Leckraten der Glas-Metall-Gehäuse von SCHOTT können auch unter nichtstatischen Bedingungen getestet werden. So ist es zum Beispiel möglich, Kappenverschweißtests mit höheren Schweißlasten durchzuführen und dann die verbleibende Leckrate zu bestimmen.