Einschmelzgläser

Einschmelzgläser eignen sich zur Herstellung hermetischer und elektrisch hoch isolierender Schmelzverbindungen mit unterschiedlichen Materialien, wie z.B. Metall und Keramik. Speziell in der Elektronikindustrie ist ihr Einsatz weit verbreitet. Die Einschmelztemperaturen liegen typischerweise bei ca. 800 – 1000 Grad C.

Einschmelzgläser gehören größtenteils zu den Familien der Borosilikatgläser und der Alumosilikatgläser.

Die verwendete Glaszusammensetzung hängt von den Einschmelzpartnern (Materialien), dem erforderlichen Temperaturprofil und dem Wärmeausdehnungskoeffizienten der Materialien ab. Für so genannte angepasste Verschmelzungen wird der CTE des Glases möglichst genau an den CTE der Verbindungspartner angepasst, um eine spannungsfreie Verschmelzung zu erreichen. Bei so genannten Druckeinglasungen werden bewusst Materialien mit voneinander unterschiedlichen CTEs eingesetzt; durch ein entsprechendes Design erreicht man, dass die Verschmelzung dauerhaft unter Druckspannung gesetzt wird.

SCHOTT bietet Einschmelzgläser für beide Einschmelzkonzepte und eine Vielzahl unterschiedlicher Materialkombinationen von Silizium bis hin zu Edelstahl an.

SCHOTT Einschmelzgläser können in Form von Pulver, Paste, Granulat oder gesinterten Formteilen (Presslingen) geliefert werden. Bitte gehen sie zur Downloadsektion für weitere Informationen
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