Durchführungen für Airbagzünder und Gurtstraffer

Zu den bekanntesten Sicherheitsanwendungen zum Schutz der Fahrzeuginsassen zählen Airbags und Gurtstraffer. Beide funktionieren nach einem vergleichbaren Prinzip: Im Falle eines Aufpralls, senden Sensoren einen elektrischen Impuls an den Airbagzünder, der die Initialzündung auslöst.

Beim Airbag sorgt diese dafür, dass der Gasgenerator rasch große Gasmengen in den Luftsack abgibt. Beim Gurtstraffer setzt sie den Aufrollmechanismus in Gang, der den Gurt so lange strafft, bis der Fahrgast sich in einer vorgegebenen Sitzposition befindet und das Verletzungsrisiko minimiert wird.

Sowohl beim Airbagzünder, als auch beim Gurtstraffer ist der langfristige Schutz der Zündladung durch ein hermetisches Gehäuse zwingend erforderlich, damit auch nach vielen Betriebsjahren diese, im Ernstfall überlebenswichtigen Komponenten, ihren Dienst verrichten können.

Die Weiterleitung des elektrischen Impulses an die trockene und sicher gekapselte Initialladung erfolgt über eine hermetische Glas-Metall-Durchführung von SCHOTT. Diese Durchführung wird nach dem Druckglasverfahren gefertigt, bei dem sich Metall, Glas und Anschlussstifte aufgrund ihrer unterschiedlichen Ausdehnungseigenschaften beim Abkühlen durch Druckspannung fest miteinander verbinden.
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