CO²-Kompressor-Durchführungen

Da Kohlendioxyd (CO²) zur globalen Erwärmung nicht so viel beiträgt, wie konventionelle Gefriermittel (z.B. ChlorFluorKohlenstoff und Fluorkohlenstoffe), findet es zunehmend als umweltfreundlicheres Gefriermittel in modernen Wärmepumpen für Klimaanlagen, in Kühlschränken und anderen Kühlanlagen Zugang.

Wegen ihres hohen Dampfdruckes, müssen Kompressoren für Wärmepumpen auf Basis von CO² jedoch für 10 mal höheren Druck als klassische Kompressoren ausgelegt werden.

Kompressoren werden oft draußen aufgestellt und sind damit widrigen Umweltbedingungen, wie Feuchtigkeit, Druck, Vibration und verschiedenen chemischen Einflüssen direkt ausgesetzt. Gleichzeitig arbeiten CO²-Kompressoren mit viel höheren Drücken und Temperaturen (bis zu 180°C) als herkömmliche Kompressoren. Bei solch harten inneren und äußeren Bedingungen, bedarf es besonders dauerhafter, hermetisch geschlossener Gehäuse, um immer eine sichere und zuverlässige Funktion des Kompressors sicherzustellen.

Daher gilt die Technik der Glas-Metall-Einschmelzung (GTMS) als bestgeeignete Lösung für CO²-Kompressor-Durchführungen, da diese auf entsprechend widerstandfähige Materialien zurückgreifen kann. Glas-Metall-Kompressordurchführungen sind elektrische Leiter, die aus einem gelochten Metallring und Glaselementen bestehen, mit denen mehrere Metallstifte hermetisch in die Ringöffnungen eingeschmolzen werden. Diese Durchführungen sind gleichzeitig ein hermetischer Abschluss für den Kompressor.

Die inneren Kompressorelemente werden genauso vor unerwünschten äußeren Einflüssen geschützt, wie ein Austreten des Kältemittels von innen vermieden wird. Die dauerhafte hermetische Abdichtung der Durchführung wird durch eine Druckspannung ermöglicht, die das äußere Metallteil auf das Glas-Stift-System ausübt.
News, Messen & Events
04.
April
Messe Gastech Japan 2017, Tokio, Japan, 04.04 - 07.04.2017
21.
März
Messe IDS 2017, Köln, Deutschland, 21.03 - 25.03.2017