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Produktdetails
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Eine Schlüsselrolle für die Effizienz von Parabolrinnen-Kraftwerken spielen
neben der optischen Präzision der Spiegel die vier Meter langen, durch eine
Glashülle vakuumdicht isolierten Receiver. Sie wandeln die Solarstrahlung in
Wärme um. Das Hüllrohr besteht aus einem beschichteten, hochtransparenten
und robustem Borosilikatglas.
Der Schwachpunkt der meisten Beschichtungen liegt darin, dass sie auf
Borosilikatglas nicht dauerhaft haften. Der von SCHOTT entwickelte Receiver PTR™70
besitzt jedoch eine neuartige Antireflexbeschichtung, die gegen Abrieb auf
Dauer stabil ist. Gleichzeitig lässt die Schicht über 96 Prozent der
Sonnenstrahlung durch.
Das innen liegende Absorberrohr aus Stahl dagegen muss möglichst viel Sonnenstrahlung absorbieren und darf nur wenig Wärme abstrahlen. SCHOTT hat dafür eine Beschichtung entwickelt, die einen Absorptionsgrad von 95 Prozent aufweist und bei einer Temperatur von etwa 400 Grad maximal 14 Prozent Wärmestrahlung emittiert.
Die neuralgische Stelle des Receivers ist die Verbindung zwischen Absorber und Glashüllrohr, die das Vakuum versiegelt. Die unterschiedliche thermische Ausdehnung des Stahlrohrs und der Glashülle wird durch einen Metallbalg kompensiert. Für den direkten Übergang zwischen Glas und Metall entwickelte SCHOTT ein neues Borosilikatglas, das den gleichen Ausdehnungskoeffizienten aufweist wie das Einschmelzmetall. So hält die Verbindung den extremen Temperaturwechseln zwischen kühler Nacht und Erhitzung am Tag verlässlich stand.
Zudem sind Glas-Metall-Übergang und Balg beim SCHOTT-Receiver nicht wie bislang üblich nacheinander, sondern übereinander angeordnet. Dadurch werden 96 Prozent der Receiver-Länge tatsächlich genutzt, zwei Prozent mehr als bei existierenden Wettbewerbsprodukten. Vergleichsmessungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf dem Testgelände der Plataforma Solar de Almería in Südspanien haben bestätigt, dass der Wirkungsgrad des SCHOTT-Receivers um etwa zwei Prozent höher liegt.
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SCHOTT Karriere
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