12. Otto-Schott-Forschungspreis

Prof. Dr.-Ing. Joachim Deubener
Institut für Nichtmetallische Werkstoffe, Technische Universität Clausthal; Clausthal-Zellerfeld, Germany

Prof. Dr.-Ing. Joachim Deubener
Prof. Dr.-Ing. Joachim Deubener
Prof. Dr.-Ing. Joachim Deubener erhielt den Preis für seine Forschungsarbeit auf den Gebieten der Transportprozesse und der Löslichkeit von Gasen in Gläsern, der Kristallisationskinetiken und ihrer Anwendung in der industriellen Rheologie, der Sol-Gel-Prozesse und der Formulierung von Emailgläsern. Herausragend unter seinen vielen exzellenten Ergebnissen ist sein Beitrag auf dem Gebiet der Löslichkeit von Gasen in Gläsern und Glasschmelzen. Seine Arbeit in diesem Bereich ist äußerst umfassend inklusive seiner Master-Kurven, die die Ergebnisse seiner eigenen umfangreichen experimentellen Arbeiten mit fundierten Angaben aus der Fachliteratur verbindet und z.B. die komplexen Beziehungen zwischen Art und Löslichkeit von Gasen in Glas oder die effektiven Viskositäten in Mehrphasen-Systemen aufzeigen.

Prof. Dr. Adrian C. Wright
J.J. Thomson Physical Laboratory, University of Reading, Reading, United Kingdom

Prof. Dr. Adrian C. Wright
Prof. Dr. Adrian C. Wright
Prof. Dr. Adrian C. Wright erhielt die Auszeichnung für seine lebenslange herausragende wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der experimentellen Erforschung der Glasstruktur im Allgemeinen und der Borat-Gläser, Schmelzen und Kristalle im Speziellen. Seit seiner wegweisenden Veröffentlichung im Jahr 1974 über Laufzeit-Neutronenstreuungs-Messungen an Gläsern hat er ständig wichtige Beiträge zur experimentellen Untersuchung der Glasstruktur geleistet. Der Begriff der Morphographie im Gegensatz zur Kristallographie sei eng mit seinem Namen verbunden. Die Glasgemeinde verdanke ihm einen Großteil ihres aktuellen Wissensstands zur Struktur des Glases und speziell der Boratgläser.