SCHOTT Glassteine, Madrider Denkmals
Glassteine aus BorosilicatglasMadrider Denkmals, Architekt: studio FAM

Das Projekt

Das Team

Das Material

Die Ereignisse des 11. März 2004 in Madrid erschütterten die Menschen weltweit. Estudio FAM schuf hierzu gemeinsam mit SCHOTT ein symbolträchtiges Denkmal in der Nähe des Atocha-Bahnhofs.
SCHOTT war das einzige Unternehmen, das die 15.600 Glassteine aus transparentem Borosilicatglas in der Größe 30 x 20 x 7 cm herstellen konnte, die den Glaszylinder formen – den größten, der je gebaut wurde.

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Die mutige Botschaft des Madrider Denkmals
Die Ereignisse des 11. März 2004 in Madrid lösten weltweit große Betroffenheit aus. In ihrem Entwurf für das Mahnmal am Atocha-Bahnhof greift die fünfköpfige Architektengruppe Estudio FAM dieses Motiv auf. „Wir wollten das Immateriellste jenes Tages, die Gefühle der Personen, in unserem Bauwerk erhalten“, beschreibt Mauro Gil-Fournier von Estudio FAM die Intention seines Teams. Das zentrale Element ihres Entwurfs bildet eine transparente Kuppel, auf die die Beileidsbekundungen Tausender Madrilenen und Touristen zum 11. März aufgedruckt sind. Der Schicksalshaftigkeit der Zahl 11 (Terroranschlag auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001) sollte durch die Bauhöhe von 11 Metern nochmals Nachdruck verliehen werden.

Das Team

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Architekten
FAM Arquitectura y Urbanismo S.L., Madrid (E)
Esaú Acosta, Raquel Buj, Pedro Colón de Carvajal, Mauro
Gil-Fournier, Miguel Jaenicke

Strukturplanung
Schlaich Bergermann & Partner, Stuttgart (D)

Glashersteller
SCHOTT

Das Material

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Ein gemauerter Zylinder – aus Glasblöcken
SCHOTT war das einzige Unternehmen, das in der Lage war, Glasblöcke in der gewünschten Größe herzustellen, die auch starken Temperaturwechseln standhalten. 15.600 Glassteine aus farblosem Borosilicatglas, je 30 x 20 x 7 Zentimeter groß, bilden den Glaszylinder – die größten, die bislang verbaut wurden. Um den elliptischen Zylinderquerschnitt herstellen zu können, sind sie auf der einen Seite konvex und auf der anderen konkav gekrümmt. Untereinander verbunden wurden die Glasblöcke mit einem farblosen, durch UV-Licht gehärteten Acrylkleber, wodurch auf Verbindungsmittel aus Stahl komplett verzichtet werden konnte.Grundrissgeometrie des Monumentes angepasst.

SCHOTT-Kompetenz:
Glasblöcke und Flachglas aus Borosilicatglas
Abmessungen der Glasblöcke: 30 x 20 x 7 cm
Anzahl Glasblöcke: ca. 15.600
Gesamtgewicht des Glaszylinders: ca. 135.000 kg
Gesamtfläche des Glasdaches: 63 m²