Originalgetreu bis ins Detail dank SCHOTT TIKANA®

NEU: Kaufhaus Schocken, Chemnitz, Deutschland

Projekt

Hintergrund
Es ist ein Stück deutscher Unternehmensgeschichte:
In nur 30 Jahren entwickelte sich das Unternehmen Schocken zur viertgrößten Warenhauskette in Deutschland. Mit zahlreichen Filialen, unter anderem in Cottbus, Stuttgart, Nürnberg und Chemnitz.
Für den Bau des 1930 fertiggestellten Kaufhauses in Chemnitz, das bis 2001 als solches genutzt wurde, beauftragten die Inhaber, die Brüder Schocken, wiederholt den Architekten Erich Mendelsohn. Er war einer der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts und hatte schon das Schocken-Warenhaus in Stuttgart geplant. Mendelsohn entwarf in Chemnitz einen neungeschossigen Bau mit dreieckigem Zuschnitt.


Herausforderung
Das ehemalige Kaufhaus Schocken in Chemnitz ist heute Sitz des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz – kurz „smac”.
Bevor das „smac” in das Gebäude einziehen konnte, musste dieses zunächst umfangreich – aber auch denkmalgerecht – umgebaut werden. Die Herausforderung dabei war, die Veränderungen so durchzuführen, dass das ehemalige Erscheinungsbild des Gebäudes im Sinne Mendelsohns wiederhergestellt wurde. Straßenseitig betraf dies vor allem die historisch korrekte Erneuerung der Fensterbänder in den Obergeschossen und der Fensterfronten der seitlichen Treppenhäuser. Gleichzeitig mussten ein Sonnenschutz und die Wärmedämmung integriert werden.

Download des Projekt Berichts

Material

Lösung
Für die authentische Verglasung der historischen Fensterbänder des ehemaligen Kaufhauses Schocken entschieden sich die Architekten Knerer und Lang aus Dresden für das  Restaurierungsglas TIKANA® von SCHOTT. Das farblose, maschinengezogene Flachglas entspricht in seiner Anmutung historischen Fenstergläsern.

Weitere Vorteile des besonderen Glases: Es lässt 91% des Lichtes durch und gibt Farben zu 100% wieder. Daher eignet es sich bestens für die Verglasung von Museumsfenstern.

In Chemnitz wurde in die Fensterbänder ein innovatives Isolierglas eingesetzt. Dieses besteht beispielsweise
  • aus einer 6 mm dicken Außenscheibe mit Sonnenschutzbeschichtung,
  • einem 16 mm breiten Abstandhalter
  • sowie einer 8 mm dicken Innenscheibe aus Floatglas.
An den Stellen, an denen das Isolierglas gegen Einbruch schützen soll, wurde statt des Floatglases ein Verbundsicherheitsglas verwendet. Der Zwischenraum ist in beiden Fällen mit Argon gefüllt.

Die historisch vorhandene Einfachverglasung in den seitlichen Treppenhäusern wich einem TIKANA®-Isolierglas mit Sandstrahlmattierung und 8 mm dickem Abstandhalter. Für die  Wärmedämmung wurden die Scheibenzwischenräume mit Krypton aufgefüllt.

Team

Architekt
ARGE Kaufhaus Schocken
Auer+Weber+Assoziierte
Knerer und Lang
Architekten BDA
Stuttgart Dresden

Bauingenieur
glasfaktor Ingenieure GmbH, Dresden

Glassbearbeiter
Flachglas Sachsen GmbH, Grimma

Glasshersteller
SCHOTT
Authentische Verglasung der historischen Fensterbänder des ehemaligen Kaufhauses Schocken in Chemnitz unter Verwendung von SCHOTT Restaurierungsglas TIKANA®.
SCHOTT Restaurierungsglas TIKANA® im Kaufhaus Schocken in Chemnitz, Deutschland verwendet - Innenansicht ©SCHOTT/Roland Halbe | Foto: Roland Halbe
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