Vitrinenverglasung aus intelligentem Glas - SCHOTT MIRONA® High Reflective Grey

 

Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Leipzig, Deutschland

Projekt

Hintergrund
Im März 2012 wurde die neue Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in Leipzig mit einem Festakt eröffnet.

Die knapp 1.000 m2 große Dauerausstellung im Eingangsbereich zeichnet unter dem Titel „Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode” die historische Entwicklung vom ersten Buchdruck bis hin zur digitalen Netzwelt nach.


Herausforderung
Ziel war es, durch eine fließende, freie Wegeführung und multimediale Präsentation der Schaustücke eine ansprechende und faszinierende Inszenierung der Exponate zu schaffen.
Eine besondere Herausforderung stellte die sehr unterschiedliche Materialität der Exponate dar: Neben Holz und Stein, Papier und Metall galt es, auch Medienoberflächen von E-Book-Lesegeräten oder LED-Laufschriften zu präsentieren. Kernstück des Konzeptes war es, die dynamische Entwicklung der Massenmedien in den letzten 100 Jahren erlebbar zu machen und den Betrachter zum Teil der Präsentation werden zu lassen.
The 21 m long and 2.8 m high display cabinet with its exhibits at the German Book and Script Museum in Leipzig is really more a complete work of art than a typical display case thanks to SCHOTT MIRONA<sup>®</sup>..
The 21 m long and 2.8 m high display cabinet with its exhibits at the German Book and Script Museum in Leipzig is really more a complete work of art than a typical display case thanks to SCHOTT MIRONA®.

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Material

Lösung
Fünf frei im Raum stehende, weiße Einzelvitrinen zeigen die Geschichte und Bedeutung von Schrift und Buchdruck. Um die Massenmedien des 20. Jahrhunderts zu präsentieren, entschied man sich für eine 21 m lange und 2,80 m hohe schwarze Großvitrine.

Die Bemusterung unterschiedlicher Gläser führte zur Auswahl des Glases MIRONA® High Reflective Grey als Monoglas. Da jedoch die Sicherheitsanforderung VSG zu realisieren war, wurde ein Verbundglas mit speziell definierten Transmissions- und Reflektionseigenschaften entwickelt und produziert.

Die schwarze Vitrine aus 17 Scheiben des semi-transparenten Spiegelglases MIRONA® ist an eine Sichtbetonwand montiert und hat den Effekt, Objekte und Medienbilder nur dort sichtbar zu machen, wo sie temporär beleuchtet werden. An diesen Stellen sieht der Betrachter durch die spiegelnde Oberfläche, hinter der durch das getaktete Licht nacheinander Objektensembles auftauchen. Der Besucher erscheint aber auch selbst auf der Spiegelfläche, in der sich auch der ganze Ausstellungsraum mit den anderen Präsentationen wiederholt. So wurde das Ziel erreicht, den Betrachter zum Teil der Inszenierung zu machen.
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