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27.11.2008, SCHOTT AG, Werk Grünenplan SCHOTT bringt Restaurierungsglas -Systeme mit erweitertem UV-Schutz auf den Markt Verbesserter Schutz für Kunstgegenstände
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Grünenplan, den 20. November 2008 – Das Technologie-Unternehmen SCHOTT bringt ein Verbundglas mit erweitertem Schutz vor UV-Strahlung auf den Markt. Das Spezialglas schützt als erstes Restaurierungsglas vor der energiereichen UV-Strahlung und kurzwelligem blauvioletten Licht. Bislang konzentrierte sich die Schutzfunktion auf einen Wellenlängenspektralbereich zwischen 280 und 380 Nanometer. Ab sofort werden Restaurierungsgläser für authentische Verglasungen historischer Gebäude als komplette Systeme vertrieben.
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Grünenplan, den 20. November 2008 – Das Technologie-Unternehmen SCHOTT bringt ein Verbundglas mit erweitertem Schutz vor UV-Strahlung auf den Markt. Das Spezialglas schützt als erstes Restaurierungsglas vor der energiereichen UV-Strahlung und kurzwelligem blauvioletten Licht. Bislang konzentrierte sich die Schutzfunktion auf einen Wellenlängenspektralbereich zwischen 280 und 380 Nanometer. Ab sofort werden Restaurierungsgläser für authentische Verglasungen historischer Gebäude als komplette Systeme vertrieben.
Restaurierte Fensterscheiben historischer Gebäude können täuschend echt wirken, wenn sie den damals gebräuchlichen Scheiben nachempfunden sind. SCHOTT bietet Restaurierungsglas zu diesem Zweck in vier unterschiedlichen Strukturen an, die optisch an die Charakteristika der jeweiligen historischen Epoche angepasst sind. Goetheglas beispielsweise ist ein farbloses Fourcault Glas mit der typischen leicht welligen Oberfläche alten Fensterglases. „Restover“ ähnelt dem um die Jahrhundertwende gefertigten Fensterglas. Aufgrund seiner geringen Dicke eignet es sich für den Einbau in historische Fensterrahmen, ebenso wie „Restover Light“, das im Vergleich zu „Restover“ eine ruhigere Oberfläche aufweist. „Tikana“ wurde speziell für Gebäude im Bauhausstil entwickelt.
Das Isolierglas besteht u.a. aus dem Verbundglas der altertümlich anmutenden Glasscheibe und Floatglas, verbunden durch die SCHOTT Spezialfolie. Diese hält UV-Strahlung und kurzwelliges Licht aus den Innenräumen des Gebäudes fern und trägt so dazu bei, Kunstwerke und Antiquitäten zu schützen.
UV-Strahlung, zwischen 280 und 380 Nanometer, schädigt historische Substanzen und Konservierungsmaterialien massiv: Sie bleicht Farbpigmente aus, ruft Risse in Lackschichten hervor und verleiht historischen Konservierungsmitteln einen Gelbstich. Jüngste Untersuchungen zeigen, dass auch Strahlung im blauvioletten Bereich des sichtbaren Lichts, d.h. zwischen 380 und 420 Nanometer, organische Materialien stark angreift.
Herkömmliche PVB-Folie in Verbundgläsern hat eine hohe Lichtdurchlässigkeit im Spektralbereich zwischen 380 und 420 Nanometer. SCHOTT hat ein Verbundglas mit erweitertem Strahlungsschutz entwickelt. Zwischen die beiden Scheiben wird die neuartige SCHOTT Spezialfolie integriert, sodass 92 Prozent der Strahlung im nahen UV-Bereich des sichtbaren Lichts abgefiltert werden. Herkömmliche PVB-Folie erreicht dagegen lediglich 43 Prozent.
Über diese UV-Schutzfunktion hinaus kombiniert SCHOTT das vom Kunden gewählte Restaurierungsglas mit weiteren Funktionen. Je nach Kundenwunsch lassen sich zusätzlich oder alternativ Lösungen für Schallschutz, Sonnenschutz, Wärmedämmung und/oder Einbruchshemmung integrieren. So bringt SCHOTT beispielsweise auf ein Restaurierungsglas eine Sonnenschutzbeschichtung auf, die unerwünschte Erwärmung durch Sonneneinstrahlung verhindert. SCHOTT liefert das kundenspezifisch erstellte System einbaufertig an den Endabnehmer.
SCHOTT Restaurierungsglas findet sich unter anderem in der Bauhaus-Universität Weimar, der Orangerie im Schweriner Schloss sowie dem Deutschen Historischen Museum und dem Naturkundemuseum in Berlin.
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| Weitere Infos: | | Frank Albrecht |
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| | | SCHOTT AG, Werk Grünenplan | | Hüttenstraße 1 | | 31073 Grünenplan | | Deutschland | | Tel. 05187/771-544 | | Fax 03641/2847-443 | | E-Mail
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