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Strahlenschutzglas
Strahlenschutzglas wurde speziell für die Anforderungen der Nukleartechnologie entwickelt. Die Zugabe von Cerium zur Glaszusammensetzung erlaubt es, sich die hohe Strahlenabsorption von Blei in nukleartechnischen Anwendungen zunutze zu machen. Glastypen, die gegen das durch Strahlung verursachte Gilben stabilisiert werden, sind sowohl in bleihaltiger als auch bleifreier Variante erhältlich.
Eigenschaften
SCHOTT Advanced Optics fertigt das Strahlenschutzglas mit den gleichen kontinuierlichen Platin-Wannenprozessen, die auch für unsere hochwertigen optischen Gläser zum Einsatz kommen. Dies gewährleistet eine konstant hohe Qualität des Strahlenschutzglases mit extrem wenigen Schlieren und Einschlüssen und erlaubt uns, für allerhöchste innere Qualität und strahlungsschirmende Eigenschaften dieser Glastypen zu garantieren.
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Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften eignet sich unser Strahlenschutzglas ideal für den Einsatz in nukleartechnischen Anwendungen, wie z. B. in Kernkraftwerken und Isolatoren (sog. „Handschuhboxen“), sowie in medizinischen Anwendungen, etwa beim Röntgen.
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Die meisten unserer Strahlenschutzglas-Typen enthalten Bleisilikat.
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Unsere Strahlenschutzgläser sind als zugerichtete Blanks, polierte Platten, Blöcke und Gußkörper von über 1 m2 erhältlich. Größere Formate sind auf Nachfrage ebenfalls möglich.
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RS 253
- Nenndichte (g/cm-3): 2,50
- PbO-Gehalt (Gewichtsprozent): 0
RS 253 G18
- Nenndichte (g/cm-3): 2,52
- PbO-Gehalt (Gewichtsprozent): 0
RS 253 G15
- Nenndichte (g/cm-3): 3,22
- PbO-Gehalt (Gewichtsprozent): 34
RS 360
- Nenndichte (g/cm-3): 3,60
- PbO-Gehalt (Gewichtsprozent): 45
RS 520
- Nenndichte (g/cm-3): 5,18
- PbO-Gehalt (Gewichtsprozent): 71
RS 520 G05
- Nenndichte (g/cm-3): 5,20
- PbO-Gehalt (Gewichtsprozent): 71
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Unsere Qualitätskontrolle basiert auf der Prüfung der geometrischen Form und der inneren Qualität aller produzierten Teile. Die Produktion wird in allen Fertigungsschritten überwacht. Zusätzlich dazu erfolgen strenge Endprüfungen. Die innere Qualität wird anhand exakter Vermessung der Teile unter dem Mikroskop sowie in Spannungsprüfaufbauten nach der „de Senarmont“-Methode geprüft. Die Prüfung der Laserfestigkeit erfolgt mit Hochenergielasern.
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