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SCHOTT bietet nun ein noch solideres Spektrum an Filtern nach Ausbau seiner Beschichtungskompetenz an

Hochkomplexe Interferenzfilter für medizinische Diagnostik gemäß Kundenspezifikationen lieferbar

Der internationale Technologiekonzern SCHOTT hat seine Beschichtungskompetenzen in seinem Werk in Yverdon, Schweiz deutlich ausgebaut. Dadurch kann der Spezialglasexperte nun das volle Spektrum der Interferenzfilter gemäß Kundenspezifikationen ab Werk anbieten.

Die Bandbreite reicht von aufwendigen Fluoreszenzfiltern und Raman-Filtern für die medizinische Diagnostik bis hin zu Astronomie-Filtern. Auch Beschichtungen für leistungsfähige Hochenergielaser gehören zum Angebot.

„Um dieses Beschichtungsspektrum anbieten zu können, haben wir in den letzten Monaten diverse Investitionen in unserem Werk in Yverdon getätigt und so unsere Fertigungskompetenzen deutlich erweitert und die Produktionskapazitäten ausgebaut. Entwicklung, Design und Produktion der Spezial-Beschichtungen setzen wir dabei komplett gemäß Kundenspezifikationen um“, erläutert Prof. Dr. Steffen Reichel, Application Engineer bei SCHOTT Advanced Optics.

Durch eine optimale Abstimmung der Bearbeitung und der Verwendung der neuen Beschichtungsmöglichkeiten ist SCHOTT in der Lage, extrem glatte Oberflächen mit einer geringen Oberflächenrauhigkeit anbieten zu können. Die Beschichtungen zeichnen sich durch eine hohe Produktqualität und Robustheit aus. Die vollautomatisierte Produktion inklusive eines optischen Online- Monitorings gewährleistet darüber hinaus eine hohe Reproduzierbarkeit und Prozessstabilität.

Beschichtungen für vielfältige Anwendungen

Im Bereich der medizinischen Diagnostik kommen hochkomplexe Fluoreszenzfilter und Raman-Filter zum Einsatz, die SCHOTT nun gemäß Kundenspezifikationen anbieten kann. Bei Fluoreszenzfiltern zur Analyse von Flüssigkeiten handelt es sich um Bandpassfilter.

Dabei befindet sich in einem Mikroskop zur Analyse eines Fluoreszenzfarbstoffs eine Baugruppe von drei Filtern, die aus jeweils bis zu mehreren hundert Schichten bestehen. Anregungs-Bandpassfilter, dichroischer Filter und Emissions-Bandpassfilter sind dabei exakt auf einander abgestimmt. Nur so kann ein genaues Diagnoseergebnis sichergestellt werden. Bei Filtern für die Raman- Spektroskopie kommen mehrere Filterarten zum Einsatz. Bandpass-, Kurzpass-, Langpass- und Bandsperrfilter. Bei dieser Diagnosemethode wird zur Probenanalyse meist monochromatisches Licht aus einem Laser eingesetzt.

Die hochwertigen Filter von SCHOTT kommen auch in der Astronomie zum Einsatz: steilkantige und schmalbandige Bandpassfilter mit extrem breitem Blockungsbereich vom UV- bis zum nahen IR-Bereich. Diese Filter werden typischerweise für die spektrale Analyse des Weltraums in Satelliten und in Instrumenten von bodenbasierten Teleskopen verwendet.

Ein weitere Einsatzbereich der Beschichtungen von SCHOTT sind Hochenergielaser. Sowohl Forschungslaser als auch Materialbearbeitungslaser sind dabei auf die maximal verfügbare, sehr hohe Laserzerstörschwelle angewiesen.

Große Bandbreite an Produkteigenschaften möglich

SCHOTT bietet verschiedene harte Beschichtungen an, von laser- und kratzfesten Antireflex-Beschichtungen, wie sie auch für die Deckgläser von hochwertigen Armbanduhren zum Einsatz kommen, über laserharte Laserspiegel bis hin zu dichroischen Filtern wie Strahlteiler und Polarisierer. Darüber hinaus ermöglichen diese Beschichtungen viele zusätzlichen Produktfunktionen: Dichtheit und Klimaresistenz, hohe Temperaturbeständigkeit, geringe Transmissionsverluste, verbesserte Haftung, thermische Stabilität der spektralen Performance sowie geringste Einschlüsse von Wasser in der Beschichtung.