Neue Erkenntnisse zu ZERODUR® im SPIE-Journal vorgestellt

Neues Berechnungsverfahren ermöglicht zuverlässige Vorhersage der Lebensdauer bei gegebener zulässiger Spannung

ZERODUR®, die Glaskeramik von SCHOTT mit extrem niedriger Ausdehnung, war erneut Thema eines Artikels im SPIE-Journal „Optical Engineering“, das im Dezember 2012 erschienen ist. Er präsentiert neue Erkenntnisse zum Design von Strukturen aus ZERODUR® in Bezug auf erhöhte Anwendungsbelastungen.

Die Beobachtung von minimalen Bruchspannungswerten bei definierten Oberflächenbedingungen in Verbindung mit einem bewährten Verfahren zur Einbeziehung der Wirkung der Spannungsrisskorrosion ermöglicht die Berechnung der Lebensdauer bei vorgegebener zulässiger Spannung. Der neue Ansatz beseitigt statistische Unsicherheiten, unsichere Hochrechnungen und zu konservativ angesetzte Sicherheitsfaktoren und ermöglicht somit deutlich höhere zulässige mechanische Belastungen bei ZERODUR®.

Der Artikel von Dr. Peter Hartmann mit dem Titel „ZERODUR®: deterministic approach for strength design/ZERODUR®: deterministischer Ansatz für die Festigkeitsbemessung“, erschienen in Opt. Eng. 51 (12), 124002 (18. Dezember 2012), DOI: 10.1117/1.OE.51.12.124002, kann aus der SPIE Digital Library heruntergeladen werden.